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Anthropics Claude Opus 4.6:
KI-Agenten-Teams mit hohem Betreuungsbedarf

Mit einem riesigen Kontextfenster und Agenten-Teams will Anthropic Entwickler und die Konkurrenz beeindrucken – doch der Aufwand sie zu nutzen, ist groß.
/ Fabian Deitelhoff
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Opus 4.6 wurde am 6. Februar 2026 veröffentlicht. (Bild: Anthropic)
Opus 4.6 wurde am 6. Februar 2026 veröffentlicht. Bild: Anthropic

Anfang Februar 2026 veröffentlichte Anthropic sein neues Modell Claude Opus 4.6. Das Modell soll laut Hersteller sorgfältiger planen und Fehler selbst erkennen(öffnet im neuen Fenster) . Auffällig ist das Kontextfenster von 1 Million Token, das bisher nur wenige andere Modelle erreichen, sich allerdings noch in der Betaphase befindet. Parallel dazu stellte Anthropic seine Agent-Teams vor: Mehrere Claude-Instanzen können sich als Team organisieren, Aufgaben aufteilen und miteinander kommunizieren(öffnet im neuen Fenster) .

Fast gleichzeitig brachte OpenAI seine jüngste Version GPT-5.3-Codex heraus und zusätzlich die Codex-App genannte Desktopanwendung, die ähnlich zu Anthropics Ansatz mehrere Codex-Agenten parallel verwalten kann(öffnet im neuen Fenster) . Beides sind spannende Entwicklungen, getrieben von immer mehr technischen Möglichkeiten und einem sicherlich nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsdruck unter den Anbietern. Wir geben einen Überblick, was Opus 4.6 schon jetzt und im Vergleich zu GPT-5.3.-Codex leistet, und was es Anwender im übertragenen und wörtlichen Sinn kostet.

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