Anthropic vs. Pentagon: Der Oppenheimer-Moment der KI-Forschung
Der Streit zwischen dem KI-Anbieter Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium berührt ein grundsätzliches Thema: Inwieweit darf Software zur Massenüberwachung von Bürgern und zur autonomen Tötung von Menschen eingesetzt werden? Und welche Mitspracherechte haben Firmen, wenn der Staat eine Software für diese Zwecke nutzen will? Während Anthropic bis zuletzt auf Zusicherungen der US-Regierung pochte, behauptet Konkurrent OpenAI, künftig alle Risiken im Griff zu haben. Doch wer hat recht?
Inzwischen sind mehr Details über die Verhandlungen zwischen Anthropic und der US-Regierung bekannt geworden. Berichten der New York Times(öffnet im neuen Fenster) und des Magazins The Atlantic(öffnet im neuen Fenster) zufolge war das Pentagon unter Verteidigungsminister Pete Hegseth durchaus zu Zugeständnissen bereit. Doch vor einer gesetzten Frist am 27. Februar 2026 kam keine Vereinbarung mehr zustande.