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Anthropic: Claude Code bei einigen Usern aus Claude Pro gestrichen

Laut Anthropic handelt es sich bei der Änderung nur um einen Test. Die Community befürchtet starke Preiserhöhungen.
/ Oliver Nickel
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Claude Code ist vielleicht bald nur noch in Claude Max enthalten. (Bild: Pixabay.com)
Claude Code ist vielleicht bald nur noch in Claude Max enthalten. Bild: Pixabay.com

Claude Code ist eines der beliebten KI-Tools von Anthropic, vor allem weil es auch für Pro-Abonnenten zur Verfügung steht. Einige User haben in letzter Zeit festgestellt, dass Claude Code wohl aus dem Pro-Abonnement herausgenommen worden ist. "Mir ist gerade beim Überprüfen der Preisseite aufgefallen, dass Claude Code nicht mehr im Pro-Tarif enthalten ist", schreibt jemand auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) (via Ars Technica(öffnet im neuen Fenster)).

Im selben Thread regen sich Nutzer über schlechte PR bei Anthropic auf. Die Änderung mache vor allem finanziell einen großen Unterschied. Während Claude Pro mit Claude Code etwa 17 US-Dollar im Monat(öffnet im neuen Fenster) koste, seien es bei Claude Max 100 US-Dollar oder mehr als fünf Mal so viel.

Als Reaktion auf das größtenteils negative Feedback meldete Anthropic sich auf X zu Wort(öffnet im neuen Fenster). "Zur Klarstellung: Wir führen einen kleinen Test mit circa zwei Prozent der neu angemeldeten ambitionierten Hobbyanwender durch. Bestehende Pro- und Max-Abonnenten sind davon nicht betroffen", schreibt das Unternehmen.

Änderungen bei den Abos geplant?

Der Head of Growth Amol Avasare erklärt zudem, dass Anthropic wohl aktuell nach einer besseren Möglichkeit sucht, Claude Code zu monetarisieren und das Max-Abonnement attraktiver zu machen. "Wir prüfen verschiedene Optionen, um unseren Nutzern weiterhin ein großartiges Erlebnis zu bieten", schreibt er auf X. "Noch wissen wir nicht genau, wie diese aussehen werden. Das testen wir gerade und sammeln Feedback."

Es sieht so aus, als würden zumindest einige bisher nicht genannte Änderungen für Claude-Abos kommen. User sollen rechtzeitig informiert werden, um eine eigene Entscheidung dazu treffen zu können. Derweil bleibt die Kritik für das A/B-Testing bei Kunden bestehen.


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