Anthem angespielt: Von A wie Alleinstellungsmerkmal bis W wie Welt

Umgebungen, Level, Steuerung: Golem.de unterzieht Anthem von Bioware dem Vorabcheck. Im Video zeigen wir außerdem die zur Fraktion der Menschen gehörende Festung Fort Tarsis - und wie ein Pilot in einen der erstaunlich gut gepolsterten Stahlanzüge steigt.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Anthem
Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)

Seit Jahren arbeitet Bioware am Großprojekt Anthem. Das Studio hat es geschafft, viele Details lange geheim zu halten. Kurz vor der Veröffentlichung der Demo konnte Golem.de das Actionspiel nun ein paar Stunden lang direkt beim Hersteller ausprobieren. Anhand von dem, was wir dabei gesehen und erlebt haben, versuchen wir einige der wichtigsten Fragen zu beantworten.

Alleinstellungsmerkmal

Inhalt:
  1. Anthem angespielt: Von A wie Alleinstellungsmerkmal bis W wie Welt
  2. Levels bis Verfügbarkeit

Anthem lebt sehr von den flugfähigen Stahlrüstungen. Die Beherrschung dieser Javelin genannten Anzüge ist das vermutlich bedeutendste Unterscheidungsmerkmal zu vergleichbaren Titeln, vor allem gegenüber Destiny.

Alles in allem finden wir die Steuerung der Javelins grandios! Es steckt spürbar viel Wucht drin, wenn wir etwa mit einem satten Wumms auf dem Boden aufsetzen oder gegen eine Wand krachen - solche Zusammenstöße oder auch Stürze verursachen übrigens keinen Schaden. Auch das Laufen, Springen und Sprinten am Boden macht in Anthem sehr viel Spaß.

Wichtig beim Fliegen ist der Umgang mit dem Antrieb. Den können wir ungefähr eine halbe Minute am Stück benutzen, dann überhitzt er, schaltet sich ab - und wir segeln in die Tiefe. Wir können die Aggregate aber kühlen, indem wir rechtzeitig bestimmte Flugbewegungen ausführen, die sie mehr frischer Luft aussetzen, oder durch das Eintauchen im Wasser. Vermutlich gibt es noch einiges mehr an derartigen Tricks.

Ausrüstung

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Die wichtigste Ausrüstung ist der Javelin. Es gibt grundsätzlich vier Typen dieser Kampfanzüge, alle verleihen uns unterschiedlich viel Bewegungsstärke und Widerstandskraft gegen feindliche Treffer. Im Spielverlauf können wir Spezialmodelle freischalten und die Javelins ein Stück weit unseren Vorlieben anpassen, indem wir im Konfigurationsmenü andere Schusswaffen, Granaten und weiteres Zubehör aussuchen. Ganz am Anfang treten wir mit einem vorgegebenen Javelin an. Beim Aufstieg auf Level 2 dürfen wir zwei zusätzliche Modelle auswählen, weitere folgen bei späteren Levelaufstiegen.

Beginn

Beim Anspielen haben wir den Umgang mit den Rüstungen in einem ungefähr einstündigen Tutorial erlernt. Diese Mission ist unterhaltsam gemacht, sie wirkt wie der erste Kampagneneinsatz in anderen Games. Neben der Steuerung haben wir unter anderem erfahren, dass wir bestimmte Pflanzen zerstören und dann Ressourcen sammeln können. Im Verlauf der Mission retten wir menschliche Kollegen, begegnen riesigen Steinwesen und einem Endgegner.

Charakter

Soweit wir wissen, hat unser Alter Ego in Anthem keinen vorgegebenen Namen. Beim Anspielen konnten wir uns an einer Stelle für eine weibliche oder eine männliche Stimme entscheiden. Etwas später haben wir dann noch eines von mehreren Dutzend Gesichtern ausgewählt - weitere Einstellungen an der Hauptfigur können wir offenbar nicht vornehmen.

Demo

Vom 25. bis 27. Januar 2019 läuft eine sogenannte VIP-Demo von Anthem, bei der Vorbesteller sowie Mitglieder von EA Access und Origin Access mitmachen dürfen. Vom 1. bis 3. Februar 2019 folgt eine öffentliche Demo, bei der jeder Spieler antreten kann. Beide Demos sind für alle drei Plattformen geplant, auf denen Anthem erscheint.

Fort Tarsis

Die wichtigste Siedlung der Menschen heißt Fort Tarsis. Dort können wir uns frei bewegen und mit NPCs über die Welt und neue Einsätze plaudern. Außerdem gibt es dort Händler, bei denen wir Ausrüstung erhalten. Bei den Gesprächen können wir - typisch für Entwickler Bioware - freundlich oder weniger freundlich reagieren. Die sehr schön gestaltete Festung ist nicht groß, sondern in wenigen Minuten erkundet. Es sind immer wieder neue Gesprächspartner zu treffen und andere Entdeckungen zu machen.

Tarsis ist primär für die Kampagne gedacht, dort bekommen wir aber sowohl Einzelspieler- als auch Multiplayereinsätze. Zusätzlich arbeitet Bioware - offenbar auf Wunsch der Community - kurzfristig an einer Umgebung namens Launch Bay, in der sich speziell die Fans von Onlineeinsätzen schnell und unkompliziert treffen können.

  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
  • Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Anthem (Bild: Electronic Arts)

Freelancer

In Anthem treten wir als Freelancer an, also als eine Art Söldner. In der Spielwelt sind das offenbar früher sehr angesehene Krieger, deren Ruf in jüngster Zeit aber etwas gelitten hat - die Gründe lernen wir nach und nach kennen. Gleich in der ersten Mission treffen wir Freelancer, die uns Befehle erteilen. Mit anderen wiederum ziehen wir in den Kampf. Im Multiplayermodus treten wir normalerweise im Squad an, das inklusive uns aus vier Mitgliedern besteht.

Gegner

Spinnenmonster, an Eiswölfe erinnernde Biester und eine Art Fledermaus: In Anthem haben wir es in erster Linie mit den Bewohnern der fremden Welt zu tun. Dazu kommen übermächtige Titanen, die mehrere Häuser hoch und beeindruckend animiert sind. Welche Rolle diese Typen haben, ist uns noch nicht klar. Kämpfe gegen menschliche Mitstreiter (also PvP) wird es nach aktuellem Stand im Multiplayermodus nicht geben.

Kampagne

Auch nach mehreren Stunden mit Anthem: So ganz klar ist uns immer noch nicht, welche Inhalte es speziell für Einzelspieler geben wird, was nur im Squad funktioniert und worum genau sich die Handlung dreht. Nach der langen, spannend aufgebauten Einführungsmission kennen wir mehrere computergesteuerte Freelancer, etwa eine Frau namens Faye und einen Mann namens Haluk. Besonders sympathisch finden wir Owen, der uns über Funk in Missionen hilft und sich dann in einer längeren Zwischensequenz als angenehm nerdiger Möchtegern-Freelancer entpuppt.

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Levels bis Verfügbarkeit 
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color 06. Feb 2019

EA, bringt doch jedes Jahr das total innovative Fußballspiel FIFA raus! Scherz beiseite...

color 06. Feb 2019

ALLES verliert an Qualität, aber trotzdem kauft es jeder. Panem et circenses.

GourmetZocker 28. Jan 2019

Ok, also daran liegts, schade.

|=H 28. Jan 2019

Da du sehr viel rumfliegst ist die Außenansicht schon gar nicht so blöd.

gadthrawn 27. Jan 2019

Erinnert mich sehr an die Jetpacks der Suits in Tribes Vengeance.



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