Abo
  • IT-Karriere:

Antennenfernsehen: Kein gratis SD-Angebot der Privaten mehr bei DVB-T2

Die Programme der privaten Sender in SD-Auflösung wird DVB-T2 nicht bieten. Wer diese Sender sehen will, muss für die HD-Auflösung zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Freenet TV 89001 DVB-T2 HD CI+ Modul
Freenet TV 89001 DVB-T2 HD CI+ Modul (Bild: Freenet)

Versionen der Programme der privaten Sender wie RTL, Prosieben, Sat.1 und Vox in Standard Definition (SD) werden bei dem neuen Antennenfernsehen DVB-T2 nicht angeboten. Das sagte ein Sprecher Golem.de auf Anfrage. "Nein, SD-Versionen der genannten Sender wird es nicht geben."

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Berlin, Braunschweig
  2. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

Gegenwärtig sind in einem vorläufigen Programmpaket seit dem 31. Mai 2016 die Sender RTL, Prosieben, Sat.1 und Vox in HD-Qualität in verschiedenen Ballungsgebieten in Deutschland kostenfrei in einer Bildauflösung von 1080p empfangbar. Auch die HD-Programme Das Erste und ZDF sind dabei.

Mit dem vollen Programmangebot im ersten Quartal 2017 und nach einer dreimonatigen Gratisphase wird für die Privaten ein monatliches Entgelt von 5,75 Euro berechnet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an. Am 29. März 2017 wird das Programmpaket Freenet TV um HD-Programme wie RTL Nitro, Super RTL, RTL II, N-tv, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und ProsiebenMaxx erweitert. Zusatzdienste sind über das Internet auf dem TV-Bildschirm nutzbar. Der Empfang an portablen Geräten ist erst ab 2017 möglich.

Betroffen sind 3,8 Millionen Haushalte

Am 29. März 2017 wird der bisherige Standard DVB-T abgeschaltet und der neue Standard DVB-T2 HD übernimmt. Zuschauer, die ihr Programm über DVB-T empfangen, werden von den Sendern bereits mit Laufbändern im aktuellen Programm über die Abschaltung informiert. Dies betrifft insgesamt rund 3,8 Millionen Haushalte.

In den Ballungsräumen bringt das neue Antennenfernsehen ab März 2017 für rund drei Millionen Haushalte bis zu 40 Programme. Mit dem Umstieg auf DVB-T2 HD werden zudem erstmals zehn Ballungsräume mit dem vollen Programmangebot versorgt, in denen bislang keine privaten Programme über Antenne verbreitet wurden: Rostock, Schwerin, Magdeburg, Jena, Leipzig/Halle, Aachen, Rhein/Neckar, Saarbrücken, Karlsruhe/Baden-Baden und Stuttgart.

Nach der Umstellung am 29. März 2017 folgen weitere Gebiete. Erst bis zum Sommer 2019 schließen die öffentlich-rechtlichen Programme den Umstieg in der Fläche ab.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 43,99€
  2. 2,80€
  3. 51,95€
  4. (-12%) 52,99€

CharlyCharlesCheck 25. Feb 2017

Für alle Infos rund um DVB-T2 und die Alternativen könnt ihr euch gerne folgendes Video...

Nahkampfschaf 28. Okt 2016

Laut Star Trek Zeitline verliert das Fernsehen 2040 seine Bedeutung. Ich denke man...

robinx999 27. Okt 2016

Da wurden sie damals ich meine es war 2012 dazu verdonnert 10 Jahre Lang unverschlüsselt...

Crass Spektakel 27. Okt 2016

Ich hätte schon gerne weiterhin ein Berieselungsprogramm, seit es TV oder Radio. Es ist...

Fairlane 27. Okt 2016

Wir haben damals zum Kabel Pilot Projekt der Deutschen Post in Berlin gehört und wurden...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint Gameplay

Elitesoldaten auf einer Insel? Dabei kommt zumindest in Ghost Recon Breakpoint kein Urlaub heraus, sondern ein Kampf zwischen zwei letztlich gleich starken Fraktionen - unser Können entscheidet!

Ghost Recon Breakpoint Gameplay Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    2. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

    IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!
    IT-Studium
    Kein Abitur? Kein Problem!

    Martin Fricke studiert Informatik, obwohl er kein Abitur hat. Das darf er, weil Universitäten Berufserfahrung für die Zulassung anerkennen. Davon profitieren Menschen wie Unternehmen gleichermaßen.
    Von Tarek Barkouni

    1. IT Welches Informatikstudium passt zu mir?
    2. Bitkom Nur jeder siebte Bewerber für IT-Jobs ist weiblich

      •  /