Antennenfernsehen: DVB-T2 verspricht sehr viel höhere Netzabdeckung

Private TV-Anbieter verdoppeln ihre Reichweite im Vergleich zur heutigen DVB-T-Infrastruktur. Der technische Umstieg auf DVB-T2 erfolgt laut Betreibern in den Morgenstunden des 29. März 2017. Die DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet an diesem Tag bundesweit.

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Logilink VG0026 DVB-T2 Mini Receiver
Logilink VG0026 DVB-T2 Mini Receiver (Bild: Logilink)

Zum Start des Regelbetriebs am 29. März 2017 werden 44 Standorte zur Verbreitung von Freenet TV in Betrieb genommen. Das gab Media Broadcast am 24. Oktober 2016 bekannt. In den kommenden Jahren soll die Versorgung dann in Gebiete gebracht werden, die bisher noch keine privaten TV-Programme mit digitaler Antennentechnik haben.

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Der neue Besitzer von Media Broadcast nennt das frei verfügbare HD-Angebot Freenet TV. Media Broadcast ist der technische Plattformbetreiber für Fernsehsender für den neuen HD-Antennenfernsehstandard DVB-T2. Der Mobilfunkprovider Mobilcom-Debitel hat im März 2016 angekündigt, Media Broadcast für rund 295 Millionen Euro zu kaufen.

Zunächst sind in einem vorläufigen Programmpaket seit dem 31. Mai 2016 die Sender RTL, Prosieben, Sat.1 und Vox in HD-Qualität in verschiedenen Ballungsgebieten in Deutschland kostenfrei in einer Bildauflösung von 1080p empfangbar. Auch die HD-Programme Das Erste und ZDF sind dabei. Mit dem vollen Programmangebot im ersten Quartal 2017 und nach einer dreimonatigen Gratisphase wird für die Privaten ein monatliches Entgelt von 5,75 Euro berechnet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an. Am 29. März 2017 wird das Programmpaket Freenet TV um HD-Programme wie RTL Nitro, Super RTL, RTL II, N-tv, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und ProsiebenMaxx erweitert. Zusatzdienste sind über das Internet auf dem TV-Bildschirm nutzbar. Der Empfang an portablen Geräten ist erst ab 2017 möglich.

DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet

Drei weitere Aufbauphasen folgen im November 2017 sowie März und November 2018: Die Zahl der Senderstandorte wächst nach den Planungen bis November 2018 auf insgesamt 61 Standorte an. "Private TV-Anbieter verdoppeln damit ihre Reichweite gegenüber der heutigen DVB-T Infrastruktur", erklärte der Betreiber.

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Der technische Umstieg erfolgt in den Morgenstunden des 29. März 2017. Innerhalb von zwölf Stunden sollen die TV-Signale an den 44 Senderstandorten aufgeschaltet werden. Die DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet an diesem Tag bundesweit.

Zum Empfang ist ab diesem Zeitpunkt ein sogenannter Freenet TV Receiver, ein DVB-T2 HD Receiver oder auch TV-Geräte, die kompatibel zum neuen DVB-T2 Standard und zum Komprimierungsverfahren HEVC sind und mit einem CI+ Modul aufgerüstet werden.

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a user 26. Okt 2016

Auf einem CRT vieleicht. Der "interpoiliert" so stark, dass Rauschen kaum sichtbar ist...

sneaker 25. Okt 2016

Ist er ja auch. Alte Serien (wie Animes aus Japan) wurden halt noch in echt NTSC mit 29...

Neuro-Chef 24. Okt 2016

Genau, mit Streaming oder ille..ääh..zuverlässigen Downloads kannst du nämlich schon die...

Bassa 24. Okt 2016

Möglich, aber ich glaube, dafür müsste sich gesetzlich was ändern.



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