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Antenne: Versorgung mit DVB-T2 wird stark ausgebaut

Es ist Zeit für die zweite Ausbauwelle von DVB-T2 . In Kürze endet das alte Antennenfernsehen in vier Ballungsgebieten. Und damit ist die große DVB-T2-Umstellung noch nicht abgeschlossen.
/ Achim Sawall
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Das Logo der Betreiber (Bild: DVB-T2)
Das Logo der Betreiber Bild: DVB-T2

DVB-T2 startet im November 2017 wie geplant in die zweite Ausbauphase. Das gab das Projektbüro DVB-T2 HD Deutschland am 29. August 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Ab dem 8. November 2017 kommt das neue Antennenfernsehen in die Ballungsgebiete Dresden, Kassel, Koblenz und Freiburg.

Damit können Nutzer in diesen Regionen erstmals auch 22 private Fernsehprogramme über Antenne empfangen. Die bisherige DVB-T-Ausstrahlung endet dort zu diesem Zeitpunkt.

Zugleich werden die Senderstandorte Cuxhaven (Stadt), Göttingen (Espol), Heringsdorf, Hoher Meissner, Löbau, Pfaffenberg, Rhön, Stralsund (Garz), Wolfsburg und Würzburg auf DVB-T2 HD umgestellt. Dort sind derzeit ausschließlich öffentlich-rechtliche TV-Programme terrestrisch empfangbar. Durch den Umstieg steigt die Zahl der öffentlich-rechtlichen Programme auf bis zu 17 an und die DVB-T-Verbreitung endet.

DVB-T2 Umstellung seit März 2017

Ende März 2017 war das terrestrische Signal DVB-T in weiten Teilen Deutschlands abgeschaltet worden. Im Jahr 2018 und 2019 wird in weiteren Regionen Deutschlands von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Im Oktober 2016 wurden die drei weiteren Aufbauphasen für November 2017 sowie März und November 2018 angesetzt: Die Zahl der Senderstandorte wächst nach den damaligen Planungen bis November 2018 auf insgesamt 61 Standorte an. "Private TV-Anbieter verdoppeln damit ihre Reichweite gegenüber der heutigen DVB-T Infrastruktur" , erklärte der Betreiber Media Broadcast.

Für den Empfang der privaten Sender in HD-Qualität fallen nun jährlich 69 Euro an. In Deutschland empfangen insgesamt 3,4 Millionen Haushalte das TV-Signal terrestrisch, für knapp die Hälfte ist es die Hauptquelle für den Fernsehempfang. Davon hat Media-Broadcast-Eigner Freenet rund ein Drittel als Kunden gewonnen und befindet sich nach Angaben des Unternehmens damit im Soll. Ein umfassenderes Fazit über den Erfolg werde man voraussichtlich Ende des Jahres ziehen können.


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