Antenne: Media Broadcast baut neue DVB-T2-Standorte

Der Ausbau für den neuen Antennenstandard DVB-T2 ist in der zweiten Stufe abgeschlossen. Die neue Hardware wurde an bestehenden Sendetürmen installiert.

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Antennenstandort in Köln
Antennenstandort in Köln (Bild: DVB-T2)

Der Netzbetreiber Media Broadcast hat sechs neue Antennenstandorte für DVB-T2 aufgebaut. Das gab das Unternehmen am 25. Oktober 2017 bekannt. Sie werden zum 8. November in Betrieb genommen.

Investiert wurde an den Standorten Freiburg und Freiburg (Schönberg) in Baden-Württemberg, in Habichtswald und Kassel im Bundesland Hessen, Koblenz in Rheinland-Pfalz und Dresden in Sachsen.

DVB-T2 startet im November 2017 in die zweite Ausbauphase. Ab dem 8. November 2017 kommt das neue Antennenfernsehen in die Ballungsgebiete Dresden, Kassel, Koblenz und Freiburg.

Damit können Nutzer in diesen Regionen erstmals auch 22 private Fernsehprogramme über Antenne empfangen. Die bestehende DVB-T-Ausstrahlung endet dort zu diesem Zeitpunkt. Die bisherigen DVB-T-Geräte werden nutzlos.

Zugleich werden die Senderstandorte Cuxhaven (Stadt), Göttingen (Espol), Heringsdorf, Hoher Meissner, Löbau, Pfaffenberg, Rhön, Stralsund (Garz), Wolfsburg und Würzburg auf DVB-T2 HD umgestellt. Dort sind derzeit ausschließlich öffentlich-rechtliche TV-Programme terrestrisch empfangbar. Durch den Umstieg steigt die Zahl der verfügbaren öffentlich-rechtlichen Programme auf bis zu 17 an und die DVB-T-Verbreitung endet.

Ende März 2017 war das terrestrische Signal DVB-T in weiten Teilen Deutschlands abgeschaltet worden. In den Jahren 2018 und 2019 wird in weiteren Regionen Deutschlands auf DVB-T2 HD umgestellt. Im Oktober 2016 wurden die drei weiteren Aufbauphasen für November 2017 sowie März und November 2018 angesetzt: Die Zahl der Senderstandorte wächst nach diesen Planungen bis November 2018 auf insgesamt 61 Standorte an.

Für den Empfang der privaten Sender in HD-Qualität fallen jährlich 69 Euro an. In Deutschland empfangen insgesamt 3,4 Millionen Haushalte das TV-Signal terrestrisch, für knapp die Hälfte ist es die Hauptquelle für den Fernsehempfang. Davon hat Media-Broadcast-Eigner Freenet rund ein Drittel als Kunden gewonnen und befindet sich nach Angaben des Unternehmens damit im Soll.

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