Abo
  • Services:

Anonymous: NSA-Chef befürchtet Angriffe auf Stromversorgung

Keith Alexander, Chef des US-Geheimdienstes NSA, befürchtet, dass Anonymous in Zukunft US-Versorgungseinrichtungen angreifen und Stromausfälle auslösen könnte. In mehreren Sitzungen hat er einem US-Zeitungsbericht zufolge ein solches Szenario beschrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
NSA-Chef Keith Alexander: US-Behörden besorgt über Anonymous
NSA-Chef Keith Alexander: US-Behörden besorgt über Anonymous (Bild: NSA)

Keith Alexander, Chef des Cybercom, der US-Kommandostelle für den Cyberwar, und des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA), hat vor der Gruppe Anonymous gewarnt. In mehreren nichtöffentlichen Sitzungen habe er seine Besorgnis über künftige Angriffe des Kollektivs geäußert, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Quellen.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. ProLeiT AG, Leverkusen

Hinter verschlossenen Türen, unter anderem in Sitzungen im Weißen Haus, habe der NSA-Chef die Befürchtung geäußert, Anonymous könnte in den kommenden ein bis zwei Jahren in der Lage sein, Stromausfälle zu verursachen. In der Öffentlichkeit hatte er bislang nur vor der Fähigkeit der Gruppe gewarnt, Computersysteme lahmzulegen oder zu beschädigen.

Besorgte Behörden

Alexanders Warnung vor Anonymous zeige, dass US-Offizielle zunehmend besorgt seien über die Fähigkeiten des Kollektivs, schreibt die Zeitung. Auch wenn Anonymous bisher keine entsprechenden Absichten geäußert hat, befürchten die Funktionäre, dass die Gruppe mehr und mehr Unruhe verbreiten wird.

Zwar hat Anonymous mehrfach auch offizielle US-Seiten angegriffen und teilweise lahmgelegt, zuletzt die des Auslandsgeheimdienstes CIA. Cybersicherheitsexperten bezweifelten aber, dass Anonymous tatsächlich in der Lage sei, Stromausfälle herbeizuführen. Für die Betreiber von Versorgungseinrichtungen sind Cyberangriffe ohnehin nicht ungewöhnlich.

Falsche Abschaltmeldung

Vor einigen Tagen kursierte die Meldung, Anonymous wolle am 31. März 2012 durch einen Angriff auf die DNS-Root-Server das Internet abschalten. Umgehend dementierte die Gruppe aber die Meldung. Eine solche Aktion sei nicht geplant.

Psychologisch dürften solche Falschmeldungen indes dennoch eine Wirkung erzielen - ebenso wie eine Warnung von offizieller Seite.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,90€ + Versand (im Preisvergleich über 280€)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 107,85€ + Versand

__destruct() 24. Feb 2012

Ja, das ist hier leider wirklich häufig auftretendes Problem.

M.Kessel 22. Feb 2012

.... und so erklären sie uns alle zu Feinden, denn Anonymus sind wir alle. :D Wir sind...

YoungManKlaus 22. Feb 2012

3 zeichen sind halt doch recht schnell geknackt :D http://it.slashdot.org/story/11/11/21...

Sharra 22. Feb 2012

Ich hoffe nicht, dass Anonymous so bescheuert sein wird, und ein Kraftwerk in den...

pholem 22. Feb 2012

Euer Wissen über die amerikanischen Bürger und deren Gesellschaft, sowie eure...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /