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Anonymous-Aktivist: Barret Brown geht Deal mit Staatsanwalt ein

Barret Brown hat eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in Texas getroffen. Von den ursprünglich zwölf Anklagepunkten bleiben zwei übrig. Laut Wired drohen ihm nun maximal fünf Jahre Haft.
/ Jörg Thoma
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Stratfor-Dateien bei Wikileaks (Bild: Wikileaks/Screenshot: Golem.de)
Stratfor-Dateien bei Wikileaks Bild: Wikileaks/Screenshot: Golem.de

Ursprünglich waren es zwölf Anklagepunkte, für die sich der ehemalige Anonymous-Aktivist Barret Brown vor einem Gericht in Texas verantworten musste. Nach einer Vereinbarung(öffnet im neuen Fenster) mit der Staatsanwaltschaft sollen es jetzt nur noch zwei sein. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) das Online-Medium Wired. Demnach drohen Brown maximal fünf Jahre Haft. Er sitzt seit September 2012 in Untersuchungshaft.

Der damalige Anonymous-Aktivist Brown soll einem Anklagepunkt zufolge jenen Hacker unterstützt haben, der sich unerlaubten Zugang zu den Servern des privaten US-Think-Tanks Stratfor verschafft hatte . Brown habe versucht, die Identität des Hackers zu verschleiern, indem er falsche Spuren gelegt und dazu sogar Kontakt zu Stratfor aufgenommen habe. Ob es sich um den zu zehn Jahren Haft verurteilten Jeremy Hammond handelt , geht aus den Unterlagen jedoch nicht hervor.

Versteckter Laptop

Im zweiten Anklagepunkt wirft die Staatsanwaltschaft Brown vor, er und seine Mutter hätten versucht, einen Laptop vor den Strafverfolgungsbehörden zu verstecken. Seine Mutter wurde bereits zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Zu den Anklagepunkten, die fallengelassen wurden, gehören der Besitz gestohlener Kreditkarteninformationen und jene, die sich um den Link zu den gestohlenen Dokumenten drehten, die Brown in einem Chat-Raum veröffentlichte.

Die verbleibenden Anklagepunkte werden am 29. April 2014 vor Gericht neu verhandelt.


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