Anonymous: 1.000.001 iPhone-UDIDs gestohlen und veröffentlicht

Anonymous hat nach eigenen Angaben 1.000.001 UDIDs von iPhones veröffentlicht, die aus einer Datei mit über 12 Millionen UDIDs stammen sollen, die von einem FBI-Notebook geklaut wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
UDIDs angeblich von einem FBI-Notebook entwendet
UDIDs angeblich von einem FBI-Notebook entwendet (Bild: Anonymous/Screenshot: Golem.de)

In der zweiten März-Woche 2012 will Anonymous Zugriff auf ein Dell-Vostro-Notebook eines FBI-Agenten über eine Sicherheitslücke in Java erlangt und einige Dateien heruntergeladen haben. Darunter ist auch eine Datei namens "NCFTA_iOS_devices_intel.csv", die laut Anonymous eine Liste mit 12,37 Millionen Datensätzen zu iOS-Geräten einschließlich deren Unique Device Identifiers (UDID), Nutzernamen, Gerätenamen, Tokens für Apples Push Notification Service, Postleitzahlen, Telefonnummer, Adressen und andere Daten enthalten soll. Allerdings sind die Daten laut Anonymous nicht vollständig.

Stellenmarkt
  1. Software Compliance and Asset Management (m/w/d)
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Systemarchitekt (m/w/d)
    Landis+Gyr GmbH, Nürnberg, Walldorf
Detailsuche

Ob die Geschichte zur Herkunft der Daten stimmt, lässt sich nicht einschätzen. Die von Anonymous veröffentlichte Datei enthält neben den UDIDs vor allem die Gerätenamen, wobei viele iOS-Nutzer ihren eigenen Namen dabei verwenden, beispielsweise "Max Mustermanns's iPhone". Das ermöglicht dann eine Zuordnung zwischen UDID und Namen.

Allerdings ist es möglich, über die UDID weitere Informationen in Erfahrung zu bringen. Der Sicherheitsexperte Aldo Cortesi beschreibt beispielsweise, wie sich über Openfeint Daten zu einer UDID abfragen lassen. Openfeint ist aber nicht der einzige Anbieter, der Daten über Nutzer anhand einer UDID herausgibt. So ist es mitunter möglich, auch mit Spieleraccounts verknüpfte Facebook- und Twitter-Profile, GPS-Daten und E-Mail-Adressen zu erhalten, schrieb Cortesi im September 2011. Mit den jetzt verfügbaren UDIDs verschärft sich das Problem, das von solchen kaum geschützten Datensammlungen ausgeht.

Die UDID ist an das jeweilige iOS-Gerät gebunden und kann nicht geändert werden. Apple rät mittlerweile von der Nutzung der UDID ab, die entsprechenden APIs sind in iOS 5 als veraltet markiert und dürften in Zukunft wegfallen. Viele Anbieter von iOS-Apps nutzen die UDID, um darauf basierende Nutzerprofile zu erstellen, doch wie sich zeigt, ist die UDID keineswegs so anonym, wie von vielen angenommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 05. Sep 2012

https://lastpass.com/udid/

TTX 05. Sep 2012

Sicher gibtbes dafür eine Quelle, ruf doch mal beim FBI an :-), bei solchen Aktionen hat...

megaheld 04. Sep 2012

Von mir aus können die von jedem UDID-Inhaber 100 EUR einziehen (vielleicht sind ja auch...

JanZmus 04. Sep 2012

Strg+x, Strg+v = Es ist danach "weg". Strg+c, Strg+v = Es ist danach nicht "weg".



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  2. Hybridmagnet: Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld
    Hybridmagnet
    Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld

    Mit einem Hybridmagneten hat ein Team in China einen Rekord aus den USA für das stärkste stabile Magnetfeld überboten.

  3. Clop: Ransomwaregruppe erpresst scheinbar falsches Wasserwerk
    Clop
    Ransomwaregruppe erpresst scheinbar falsches Wasserwerk

    Eine Ransomwaregruppe hat sich nach einem Hack eines Wasserversorgungsunternehmens in Großbritannien offenbar vertan und ein anderes Werk erpresst.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /