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Vasilios Mavroudis auf dem 33. Chaos Communication Congress
Vasilios Mavroudis auf dem 33. Chaos Communication Congress (Bild: CCC/Screenshot: Golem.de)

Für staatliche Angreifer interessant

Auch für staatliche Angreifer ist diese Art der Deanonymisierung den Forschern zufolge hochinteressant. Weil die private Infrastruktur bereits vorhanden und fertig auf den Geräten des Opfers installiert ist, müsse sich etwa ein Geheimdienst lediglich Zugriff auf die Daten der Werbefirmen verschaffen. In vielen Ländern ist dies auch ohne richterliche Genehmigung möglich.

Damit der Angriff erfolgreich ist, muss ein Tor-Nutzer aber offenbar noch nicht einmal auf eine bösartige Webseite gelockt werden, die den Ultraschall abspielt. Mavroudis zufolge könnten Browserschwachstellen dazu genutzt werden, entsprechenden Schadcode in ansonsten harmlose Webseiten einzubinden. Alternativ könnten Angreifer auch Tor-Exit-Nodes betreiben, um darüber als Man-in-the-Middle Schadcode in den Datenstrom einzufügen, der wiederum die Ultraschallsignale emittiert.

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Bisher kaum Schutz für Anwender

Der Angriffsvektor wird umso erfolgversprechender, je mehr Apps Werbe-SDKs mit uXDT-Technologie verwenden. Mavroudis appellierte daher an App-Entwickler, sich den Code, den sie in ihre Apps integrieren, genau anzuschauen, um nicht versehentlich Spyware zu verbreiten.

Anwender können sich dagegen bisher offenbar kaum gegen uXDT wehren. Wer nicht gänzlich auf werbefinanzierte Apps verzichtet, läuft stets Gefahr, sich ein uXDT-fähiges Werbe-SDK einzufangen. Gesetzliche Beschränkungen der Technologie gibt es Berichten zufolge trotz erster Aktivitäten der amerikanischen Federal Trade Commission bisher nicht.

Für den Chrome-Browser stellen die Forscher jedoch eine Erweiterung mit dem Namen Silverdog zur Verfügung, die als Proof-of-Concept zeigen soll, dass sich Ultraschall browserseitig herausfiltern lässt. Außerdem schlägt das Team vor, eine entsprechende Option in den Code von Android zu übernehmen. So könnten Nutzer in Zukunft selbst entscheiden, welche App die Erlaubnis bekommen soll, Ultraschall zu emittieren.

Alternativ können Tor-Nutzer auch stets einen Hund oder eine Hauskatze um sich haben. Wie Mavroudis auf dem 33C3 mit verschmitztem Lächeln hinzufügt: "Wir haben einige Tests mit unserem Hund durchgeführt und können bestätigen, Tiere hören den Ultraschall."

 Anonymität: Ultraschall-Tracking kann Tor-Nutzer deanonymisieren

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M.P. 10. Jan 2017

Bis zum zweiten Komma bin ich Deiner Meinung.... Als US-Präsident gab es schon einen...

HubertHans 10. Jan 2017

Ist nichts ungewoehnliches. Ich kann solche hohen Frequenzen auch wahr nehmen. Habe aber...

My1 09. Jan 2017

in so nem Fall wird es aber genutzt um dem nutzer den Login zu ersparen. was mMn auf...

My1 09. Jan 2017

ich hab alleine schon da mein Laptop da ggf versehentlich nerven könnte wenn man...

My1 09. Jan 2017

also wenn irgendwas sound startet, zeigt mein Opera und mein Firefox das an, und wenn es...



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