LUKS-Container für persönliche Daten

Der verschlüsselte Container dürfte der entscheidende Vorteil sein, Tails auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte zu installieren und zu nutzen. Die Tails-Entwickler weisen jedoch explizit darauf hin, dass die Linux-Distribution dann angreifbar, weil veränderbar ist. Tatsächlich befindet sich das Dateisystem in einer komprimierten SquashFS-Datei, die mit einigem Aufwand manipuliert werden kann. Der Container wird mit LUKS verschlüsselt.

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Sonst überwiegen die Vorteile einer Live-Version auf USB- oder SD-Karte: Tails lässt sich beispielsweise durch aktuelle Versionen ersetzen. Denn es wird regelmäßig aktualisiert und mit Sicherheitspatches oder neuen Versionen der diversen Software versehen. Die aktuelle Version 0.23 von Tails stammt vom 14. März 2014.

Verschlüsselte Ablage

Außerdem kann der eben erwähnte verschlüsselte Container über die Tails beiliegenden Werkzeuge erstellt werden. Dann wird der Container automatisch beim Systemstart nach einer Passwortabfrage eingebunden. Das dürfte vor allem unerfahrenen Linux-Anwendern zugutekommen, die sich mit verschlüsselten LUKS-Containern oder dem Mount-Befehl nicht auskennen. Der Container wird mit den Standardwerten verschlüsselt, die LUKS vor Version 1.6.0 vom 14. Januar 2013 verwendete, nämlich mit AES-256, CBC (Cipher-block chaining) und ESSIV (Encrypted salt-sector initialization vector) mit SHA256 sowie einer Schlüssellänge von 256 Bit. Diese Kombination gilt als sicher und lässt sich bislang nur durch Brute-Force-Angriffe auf zu schwache Passwörter aushebeln.

Die direkte Übertragung auf eine Speicherkarte ist indes unter Linux nicht besonders einfach und schon gar nicht unter Mac OS X. Unter Windows gibt es ein grafisches Werkzeug, das die ISO-Datei überträgt. Da wir Tails zunächst in einer virtuellen Maschine ausprobiert haben, starteten wir dort direkt von der ISO-Datei, also von der virtuellen DVD. In der Tails-Oberfläche fanden wir dann einen Installer, der die Übertragung auf ein entsprechendes Speichermedium übernimmt.

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Von der Verwendung in einer virtuellen Umgebung raten die Tails-Entwickler jedoch explizit ab. Denn die Host-Maschine kann unsicher sein und der Netzwerkverkehr muss ihn zunächst passieren. Wer seinem Wirtssystem vertraut, kann Tails aber durchaus auch dort verwenden oder zumindest ausprobieren.

Zunächst erhielten wir einen Startbildschirm, in dem unten die Sprache beispielsweise auf Deutsch umgestellt werden kann. Die Liste der möglichen Sprachen ist indes ziemlich umfangreich. Tails lässt sich ohne weitere Konfiguration direkt starten und ist dann in wenigen Sekunden betriebsbereit. Auf dem Bildschirm erscheint eine Meldung, dass der Anonymisierungsdienst Tor aktiv ist.

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 Anonymisierung: Mit Tails in den DatenuntergrundAls Windows XP getarnt 
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leina2007 13. Dez 2016

Um den Stick wieder in ein normalen USB-Stick zu verwandeln, was über...

serra.avatar 03. Mai 2014

ich würde es für so eine "Sicherheits Suite" nicht empfehlen wo doch TOR mittlerweilen...

M.P. 28. Apr 2014

Hmm, wenn man in einem aktuellen Betriebssystem seiner Wahl bei einem beliebigen Thema...

gadthrawn 24. Apr 2014

Irrelevant. 1. Ist Tails auf einem älteren squeeze. 2. sind debian-Anpassungen an...



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