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Verfügbarkeit und Fazit

Wer die ultimative Herausforderung sucht, kann sich im Endlosspiel zur Vorgabe machen, dass er drei Monumente errichtet, 5.000 Investoren ausbildet, 25.000 Bürger in seinen Städten leben hat und ein Vermögen von 1.000.000 Credits auf dem Bankkonto besitzt, und das alles bei einer positiven Bilanz von 25.000 Credits - viel Spaß! Auch Faktoren wie Inselgröße, Einkommen, Anzahl von Piraten und Ähnliches lassen sich festlegen.

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Nennenswerte Programmfehler sind uns beim mehrtägigen Test von Anno 1800 nicht aufgefallen, das Programm lief bei uns vollkommen stabil. Im Rahmen der offenen Beta haben einige Spieler in den letzten Tagen von Bugs im DirectX-12-Modus berichtet, unter anderem mit Geforce RTX 2070 und 2080 sowie einigen AMD Radeon. Wir haben nur im DX12-Modus gespielt und auf Rechnern mit GTX 970 und GTX 1660 (ohne Ti) keinerlei Probleme gehabt.

Das neue Werk von Blue Byte enthält einen Multiplayermodus, in dem bis zu vier menschliche Mitstreiter antreten. Ausprobieren konnten wir das nicht - beim Matchmaking hat Anno 1800 schlicht keine anderen Spieler gefunden, was so gut wie sicher am noch begrenzten Spielerkreis vor der Veröffentlichung der Finalversion lag.

  • Brot und andere Güter stellen wir in den typischen Wirtschaftsketten mit mehreren Produktionsbetrieben her. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Übersicht zeigt uns, wie attraktiv Anno 1800 unsere Siedlung findet. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Stern zeigt eine Mini-Mission für zwischendurch an. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Kampagne können wir in drei Schwierigkeitsgraden spielen - oder alle Details selbst festlegen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Unser Segelschiff Walross in einem verbündeten Hafen (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Weltkarte ist hübsch, aber im Grunde ziemlich sinnlos. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Foto für den Zeitungsartikel haben wir selbst aufgenommen! (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Fast fertig: In der Werft bauen unsere Arbeiter ein Schiff. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In der Lobby erstellen wir Multiplayerpartien. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Lieferreichweite von Produktionsanlagen erkennen wir durch die grüne Markierung auf Wegen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Handlung wird primär durch sprechende Köpfe erzählt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Grafikmenü wählen wir Auflösung und weitere Einstellungen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
In der Lobby erstellen wir Multiplayerpartien. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Anno 1800 ist ab dem 16. April 2019 für rund 60 Euro im stationären Handel sowie bei Uplay und im Epic Games Store erhältlich. Das Programm muss bei Ubisoft aktiviert werden, als Kopierschutz kommen Denuvo sowie VM Protect zum Einsatz. Alle Einzelspielerinhalte lassen sich auch Offline spielen. Die offiziellen Systemvoraussetzungen sind nicht allzu hoch. Audioausgabe liegt nur in Deutsch vor, dazu lassen sich Untertitel und Bildschirmtexte in mehreren Sprachen aktivieren. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Gerade haben wir einen neuen Schweinestall angelegt, da geht uns auch schon der Schnaps aus, gleichzeitig überreicht uns ein Nachbar eine Kriegserklärung und außerdem bricht im Westen ein Feuer aus, weil die Gebäude der Ingenieure zu eng stehen. Nein - langweilig ist es uns in vielen Stunden mit Anno 1800 so gut wie nie geworden. Die Zeitbeschleunigung haben wir selten verwendet, im Gegenteil: Wenn mal nichts Dringendes anstand, haben wir gerne auch mal der Bevölkerung beim Wuseln zugesehen.

Anno 1800 sieht mit seiner schönen Grafik und den Massen an Details einfach wahnsinnig gut aus. Vor allem aber stimmen die inneren Details: Aufbauspieler finden derzeit kein anderes Programm, das derart perfekt die Besiedlung einer Welt nachbildet. Egal ob Stahlwerk oder Bierbrauanlage, die Wirtschaftskreisläufe sind auf den ersten Blick nachvollziehbar, aber langfristig dann doch komplex und verschachtelt.

Allerdings hätten wir uns etwas bessere Analysewerkzeuge direkt auf der Karte gewünscht, etwa eine Übersicht über hochstufbare Bauten und Versorgungslücken bei der Bevölkerung. Vor allem in größeren Siedlungen ist es teils mühselig, bei Engpässen jede Straßenzeile nach Optimierungspotenzial abzusuchen, etwa um die bestmögliche Mischung an Arbeitskräften hinzubekommen. Insgesamt gefällt uns das neu gestaltete Klassensystem sehr gut, aber es erfordert viel Aufmerksamkeit und frühzeitige Planung.

Ein paar Schwächen gibt's auch bei der Kampagne und der KI. Die Handlung ist nur mäßig interessant, reicht uns aber als Rahmen und zum Anstupsen in interessante neue Richtungen. Und die computergesteuerten Gegner agieren immerhin etwas planvoller als in der Beta, aber gefühlt halt doch sehr skriptgesteuert - schwierig zu sagen, ob da beim heutigen Stand der Technik wirklich sehr viel mehr drin wäre.

Alles in allem stören die Makel aber gar nicht so sehr. Die große Stärke des neuen Werks von Blue Byte ist die gelungene Mischung aus Siedlungsbau in Verbindung mit dem langfristigen Errichten unseres ganz persönlichen Imperiums, und das in einer wunderbar stimmigen Welt. Derzeit schafft das kein anderes Spiel so gut wie Anno 1800.

 Klassen zwischen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel
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Khabaal 26. Apr 2019

Mhm dir ist aber schon irgendwann mal in den Sinn gekommen, dass die Zahl an Menschen...

Katharina... 25. Apr 2019

Dank 100mbit kein Problem :)

Argh 24. Apr 2019

Umstrukturierung ist das Zauberwort.

Katharina... 18. Apr 2019

Trotz meiner anfänglichen Bedenken habe ich mir Anno nun doch gekauft, weil: - mal wieder...

Prypjat 16. Apr 2019

Welches Problem? Der Epic Launcher kommt nicht in Frage, also ist das Problem schon gelöst.


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