Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Surface im Testlabor von Microsoft
Ein Surface im Testlabor von Microsoft (Bild: Microsoft)

Anniversary Update: Wie Microsoft seinen Edge-Browser effizienter macht

Ein Surface im Testlabor von Microsoft
Ein Surface im Testlabor von Microsoft (Bild: Microsoft)

Mit dem geplanten Anniversary Update von Windows 10 soll der Edge-Browser von Microsoft deutlich energieeffizienter sein als bisher. Dazu nutzt das Team Technik, mit der auch Mozilla und Google experimentieren, ebenso wie eine enge Anbindung an Windows.

Das für diesen Sommer angekündigte Anniversary Update von Windows 10 wird auch einige Verbesserungen für Nutzer an dem Edge-Browser von Microsoft mitbringen, die den Browser effizienter machen sollen. In seinem Entwicklerblog listet das Team diese auf und schreibt, dass sie sich durch umfangreiche Tests im hauseigenen Labor sowie in den Insider Previews als sinnvoll erwiesen haben.

Anzeige

Die wohl interessanteste der aufgezählten Neuerungen ist so nur durch eine sehr enge Anbindung an das Windows-System möglich. So werden Javascript-Funktionen von Tabs im Hintergrund nur noch einmal in der Sekunde ausgeführt und nicht mehr dauerhaft. Diese Vorgänge werden zudem mit anderen Operationen des Betriebssystems synchronisiert, sodass der Browser die Hardware nicht mehr selbstständig "aufweckt". Die CPU-Last wird damit deutlich reduziert, was in bestimmten Fällen zu bis zu 90 Prozent weniger Energieaufnahme führen soll, so Microsoft.

Große Ähnlichkeit zur anderen Browsern

Andere vom Team beschriebene Veränderungen werden so ähnlich auch schon von Konkurrenten umgesetzt. So blockiere der Edge-Browser wie auch etwa Chrome großflächige Flash-Inhalte, die nicht zentral für die Webseite seien. Darüber hinaus laufe Flash nun in einem eigenen Prozess, weshalb dessen Leistung vom Browser überprüft werden könne. Flash könne so notfalls beendet werden, falls dieser zu viele Ressourcen benötige.

Edge nutzt für einige Animationen der Nutzeroberfläche künftig das sogenannte Transform der GPU. Das heißt, die Darstellung wird fast ausschließlich von der GPU berechnet und die CPU-Last geht dabei gegen Null. Ein ähnliches Konzept verfolgt Mozilla bei der neuen Rendering-Engine Servo. Die dafür testweise genutzte Oberfläche nutzt HTML-Techniken, die Servo soweit wie möglich über die GPU darstellt. Ebenso hat Google für Chrome die Skia-Bibliothek entwickelt, mit der Oberflächen dank OpenGL von der GPU beschleunigt werden sollen. Diese wird auch von Mozilla verwendet.

Die Entwickler von Microsoft setzten für die Energieeffizienz zudem auf einen schnellen Netzwerkstack. Dafür wird zum Beispiel die TCP-Erweiterung Fast Open genutzt. Diese stammt ursprünglich von Google und steht bereits seit Ende 2012 im Linux-Kernel bereit. Eine weitere Funktion, die Edge nun nutzt und die ebenfalls zuerst von Google-Entwicklern vorgestellt worden ist, ist der Algorithmus Rack (Recently Ack), mit dem der Verlust von TCP-Paketen früher bemerkt werden soll. Rack ist seit Anfang dieses Jahres im Linux-Kernel vorhanden.


eye home zur Startseite
KOTRET 24. Jun 2016

vielleicht mal entweder den Test lesen oder nochmal durchdenken was da steht: wenn man...

My1 22. Jun 2016

dafür gibt es tabletmodus etc. auf maus-PCs muss das nicht sein

My1 22. Jun 2016

ich sehe das ja so, eine seite sollte nicht speziell browser x unterstützen sondern den...

FreiGeistler 21. Jun 2016

Klappt mit "userstyles" auch bei Chrome und Firefox. Nur so als Tipp.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Immendingen
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. Daimler AG, Fellbach
  4. über Ratbacher GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 289,00€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Navigationsgerät Chris

    Das Smartphone im Auto mit Sprache und Gesten bedienen

  2. Natilus

    Startup entwickelt Transportdrohne in Flugzeuggröße

  3. Gegen Verlegerverbände

    El País warnt vor europäischem Leistungsschutzrecht

  4. Verschlüsselung

    Schwachstellen in zahlreichen VoIP-Anwendungen entdeckt

  5. iPhone

    Die TSMC soll Apples A11-Chip im 10-nm-Verfahren produzieren

  6. New Pound Coin

    Neue Pfund-Münze nutzt angeblich geheime Sicherheitsfunktion

  7. HP Elite Slice im Kurztest

    So müsste ein Mac Mini aussehen!

  8. Neuralink

    Elon Musk will Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickeln

  9. Neue Rotorblätter

    Hubschrauber könnten bald viel leiser fliegen

  10. Microsofts Project Torino

    Programmieren für sehbehinderte Kinder



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

  1. Re: was mich wundert....

    pk_erchner | 13:51

  2. Re: Ich bin da schon viel weiter

    divStar | 13:49

  3. Re: Kleinstrechner Einmalundniemehrwieder

    User_x | 13:49

  4. Re: Wir brauchen mehr intelligente statt "smarte...

    countzero | 13:48

  5. Schrott. Nicht kaufen.

    Eyeballz | 13:47


  1. 14:00

  2. 13:55

  3. 13:35

  4. 13:20

  5. 13:00

  6. 12:40

  7. 12:02

  8. 11:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel