Anna Sawai: Keine Suicide Squad für die Shogun-Schauspielerin

Für Anna Sawai gab es ein Happy End. Erst spielte sie die Hauptrolle in Monarch: Legacy of Monsters, in diesem Jahr war sie dann als Mariko in Shogun(öffnet im neuen Fenster) zu sehen, dem Serien-Hit von Disney+, der weltweit für Furore sorgte. Schon 2016 hätte ihre Karriere jedoch anders verlaufen können. Wie der Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) berichtet, wollte sie für Suicide Squad vorsprechen, aber ihr Management verbot es. Weshalb? Weil sie Teil der J-Pop-Gruppe Faky war und man ihr untersagte, etwas anderes zu machen.
Keine Superheldin
Im Jahr 2006 unterschrieb Sawai bei Avex, einer japanischen Firma, die darauf spezialisiert ist, junge Talente über Jahre zu trainieren und zu formen - immer in der Hoffnung, die nächste J-Pop-Sensation am Start zu haben. Während der Trainingsphase wurde ihr erlaubt, eine Rolle in Ninja Assassin zu spielen. Da entdeckte sie ihre Liebe für das Schauspielern. Als sie 2013 Teil der Girl-Group Faky wurde, versicherte man ihr, dass sie auch das Schauspielern weiterverfolgen könnte.
Dann hörte sie von einem Vorsprechen für David Ayers Suicide Squad. Die Rolle der japanischen Superheldin Katana musste besetzt werden. Sawai wollte vorsprechen, sie dachte, das wäre ihre große Chance, aber ihr Manager sagte nur: "Du darfst nicht vorsprechen." Denn wenn sie einen Monat für Dreharbeiten abwesend wäre, hätten ihre Kolleginnen von Faky in der Zeit gar nichts zu tun. Sie protestierte, konnte aber nichts tun und musste warten, bis ihr Vertrag im Jahr 2018 auslief. Seitdem forciert sie ihre Schauspielkarriere. Wäre Sawai zu Katana geworden, hätte ihr Weg wie der von Karen Fukuhara vielleicht zu The Boys geführt.
Auf dem Weg zum Emmy?
Aber sie machte auch so ihren Weg, erst mit Monarch: Legacy of Monsters , dann mit Shogun, der Verfilmung des Romans von James Clavell, die vielen als gleich gut oder besser als die erste Staffel von Game of Thrones gilt. Sawai wird auch als eine heiße Kandidatin für einen Emmy Award im kommenden Jahr gehandelt.