Abo
  • IT-Karriere:

Anklage: Russland soll an Yahoo-Hack schuld sein

US-Ermittler werfen den russischen Geheimdiensten vor, gemeinsam mit kriminellen Hackern Yahoo angegriffen zu haben. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen - in verschiedenen Ländern.

Artikel veröffentlicht am ,
Die russische Flagge im Wind
Die russische Flagge im Wind (Bild: Vexillus/CC-BY-SA 2.0)

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen vier russische Hacker erhoben, die für den Angriff auf 500.000 Yahoo-Nutzerkonten verantwortlich sein sollen. Die russische Regierung soll die erhobenen Informationen genutzt haben, um Ziele in den USA auszuspionieren, darunter das Weiße Haus und Angehörige des Militärs, wie die New York Times berichtet.

Stellenmarkt
  1. Kunstakademie Münster, Münster
  2. Topos Personalberatung Hamburg, Nordrhein-Westfalen

Bei dem Angriff wurden Informationen zu 500.000 Nutzerkonten kopiert, außerdem Teile des Quellcodes von Yahoo. Mit den Informationen sollen falsche Cookies erstellt worden sein, die einen Zugriff auf Nutzerkonten ohne das Passwort ermöglicht haben sollen. Die Nutzerkonten wurden den Unterlagen zufolge gezielt nach Nicht-Yahoo-E-Mail-Adressen als Wiederherstellungsadresse durchsucht, um gezielte Angriffe gegen weitere Personen durchführen zu können.

Spionage auch gegen russische Ziele

Die Spionage soll sich auch gegen russische Regierungsmitarbeiter gerichtet haben, möglicherweise wurden also die Informationen zur Spionageabwehr und Überprüfung mutmaßlicher Doppelagenten genutzt. Zwei der Angeklagten werden mit den russischen Geheimdiensten in Verbindung gebracht, einer der Verdächtigen wurde bereits im vergangenen Dezember verhaftet - allerdings von russischer Seite. Damals hatte es Berichte über angebliche Doppelagenten im russischen Geheimdienst FSB gegeben.

Zwei weitere Verdächtige kommen aus dem kriminellen Milieu. Ein russischer Hacker wurde bereits in drei weiteren Fällen angeklagt, ein weiterer Verdächtiger stammt aus Kasachstan und lebt derzeit in Kanada.

Die Ermittlungen sollen bereits seit zwei Jahren laufen. Das verwundert, weil Yahoo noch im vergangenen Sommer nichts von den Angriffen gewusst haben will. Separate Ermittlungen wegen des ebenfalls bekanntgewordenen Angriffs gegen eine Milliarde Nutzerkonten dauern noch an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. ab 369€ + Versand
  3. 114,99€ (Release am 5. Dezember)

Yian 20. Mär 2017

Ja, ja, ja der Iwan war's wieder. Hängt DPA Newsticker jetzt direkt am BND...

mnementh 17. Mär 2017

Ja, das ist so. Allerdings tut das der Wertewesten ebenso. Was mich ankotzt ist...

mnementh 16. Mär 2017

Der feine Unterschied zwischen legal und legitim.

TrollNo1 16. Mär 2017

Der nahe Osten ist für mich sowas wie Leipzip, Dresden, Zwickau... ;)


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

    •  /