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Manipulationen kaum zu enttarnen

Die Anklageschrift beruft sich dabei unter anderem auf internes Material der Organisation Internet Research Agency des russischen Oligarchen Jewgeni Prigozhin. Demnach verbreitete die Organisation im Wahlkampf 2016 Material unter den Hashtags "#Trump2016", "#TrumpTrain", "#MAGA", "#IWontProtectHillary" und "#Hillary4Prison". Zudem legten sie Twitter-Accounts wie "March for Trump" und die Facebook-Accounts "Clinton FRAUDation" sowie "Trumpsters United" an.

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Darüber hinaus sollen die von den Beschuldigten kontrollierten Accounts gegen Ende des Wahlkampfs Minderheiten dazu ermuntert haben, gar nicht wählen zu gehen oder einen Kandidaten einer Drittpartei zu unterstützen. Die Anklageschrift nennt eine Reihe von Beispielen, wie vor allem in dem sogenannten Swing-State Florida versucht worden sein soll, für den Kandidaten Trump zu werben. Um Hillary Clinton zu schaden, seien Anzeigen geschaltet worden, die Clinton mit dem promuslimischen Satz zitierten: "Ich denke, die Scharia wird eine mächtige neue Richtung der Freiheit sein."

Tausende Accounts von Russland gesteuert

Facebook hatte im September 2016 bereits eingeräumt, dass im US-Wahlkampf 2016 Tausende politische Anzeigen von einem Netzwerk gefälschter Accounts mit russischem Hintergrund geschaltet wurden. Twitter hat inzwischen mehr als 3.000 Profile gefunden, die aus Russland gesteuert wurden, um die öffentliche Meinung in den USA zu manipulieren. Zudem entdeckte der Kurznachrichtendienst weitere 13.500 automatisierte Accounts, die verwendet worden seien, um die Beiträge breiter zu streuen.

Das in der Anklageschrift beschriebene Vorgehen der Beschuldigten dürfte es sozialen Netzwerken sehr schwer machen, solche Manipulationsversuche aufzudecken. Denn auf den ersten Blick lassen sich keine Bezüge zu einem ausländischen Auftraggeber aufdecken. Weder IP- oder E-Mail-Adressen noch Zahlungen in fremder Währung können als Indiz dafür dienen. Da die Beiträge von realen Menschen verfasst werden, lassen sie sich auch nicht als Social Bots identifizieren.

Trump sieht keine eigenen Fehler

Trump wies unterdessen Spekulationen zurück, durch die Aktivitäten der Beschuldigten sei die Präsidentschaftswahl von 2016 tatsächlich beeinflusst worden. "Russland hat seine Anti-US-Kampagne im Jahr 2014 gestartet, lange bevor ich meine Kandidatur bekannt gegeben habe", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. "Die Ergebnisse der Wahl wurden nicht beeinflusst", äußerte der Präsident weiter. "Das Trump-Lager hat nichts falsch gemacht - keine Zusammenarbeit."

Am Sonntag räumte Trump hingegen ein: "Ich habe nie gesagt, dass Russland sich nicht in die Wahl eingemischt hat. Ich sagte 'vielleicht war es Russland oder China oder ein anderes Land oder ein 200-Kilo-Genie, das im Bett sitzt und mit seinem Computer spielt'." Trump hatte in seiner ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg gesagt: "Ich glaube, es war Russland." Das betraf vor allem das Hacking der Demokratischen Partei.

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 Anklage in USA erhoben: So sollen russische Trollfabriken Trump unterstützt haben
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mfeldt 20. Feb 2018

Link zu den Aufnahmen bite? Und wer genau hat da was gesagt?

quakerIO 19. Feb 2018

Was ich sagen möchte das man ständig Russland beschuldigt und oft in Artikeln von...

SJ 19. Feb 2018

Wie wärs, wenn du zuerst meine Frage beantworten würdest?

robinx999 19. Feb 2018

1. Glaube ich das nicht, es gibt genügend Staaten mit Wahlpflicht unter anderem auch...

lear 19. Feb 2018

Wie kompliziert ist das eigentlich? 1. Volksverblödung macht Demokratie angreifbar. Hab...


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