Im Truck mit Freunden fahren
Wer einen Truck fahren will, muss zwangsläufig zum Open Play wechseln. Dort spielen wir maximal mit drei weiteren menschlichen Spielern oder Computerspielern mit- oder gegeneinander. Statt bisher vier können wir jetzt zwischen fünf verschiedenen Spielvarianten wählen. Bei der neuen Variante Takeover fährt ein Truck selbständig auf der Bahn, wir müssen ihn abschießen. Damit übernehmen wir ihn und müssen eine selbstwählbare Anzahl von Gegnerabschüssen schaffen. Unser eigenes Auto fährt währenddessen von selbst hinter uns her. Darin landen wir wieder, sollte es ein anderer Gegner schaffen, den Truck zu übernehmen. Diese Variante erinnert an die bereits enthaltene King-of-the-Hill-Spielvariante.
In den übrigen Renn- und Kampfvarianten sind wir mit dem Truck ebenfalls als Hans Dampf unterwegs, im positiven wie im negativen Sinne. Denn im Rennen haben wir mit den vergleichsweise langsamen Trucks an sich keine Chance und müssen konsequent unsere Waffen einsetzen. In den Kampfvarianten gelingt es uns genau deshalb, zu dominieren. Gegen den nur bei den Trucks vorhandenen Rage-Modus hat kein Gegner eine Chance - im Rage-Modus wird für einige Sekunden jedes Gegnerfahrzeug von der Strecke geschubst, dem sich der Truck nähert. Allerdings müssen wir für diesen Modus jedesmal erst genug Energie sammeln.
Wer einen Truck und einen der vier starken verfügbaren Computergegner für die Trucks wählt, hat deshalb eigentlich nur geringe Siegchancen. Aber eine kleine Checkbox macht uns jetzt das Leben einfacher. Wir können zusammen mit einem Computerspieler auf Jagd gehen. Im Open-Play-Modus können wir aus einem Computergegner ein Computer-Team-Mitglied machen, so geht es gemeinsam gegen andere Computerspieler.
Truckmodifikation nur eingeschränkt möglich
Nicht nur bei der Optik unterscheidet sich der Truck von den klassischen Fahrzeugen, auch bei der Ausbaufähigkeit. Das Levelsystem für neue Fähigkeiten und die austauschbaren Waffen fehlen. Stattdessen erhalten wir bei Siegen Punkte, um die vorhandene Ausrüstung unseres Trucks zu verbessern.
Ein Truck kann deshalb kaum an die eigenen taktischen Vorlieben angepasst werden. Deshalb gilt es beim Kauf aufzupassen: Das Modell X52 eignet sich für Nahangriffe, das Freewheel-Modell bietet auch Distanzwaffen.
Verfügbarkeit und Preis
Das Anki-Overdrive-Basisset mit 10 Streckenabschnitten und zwei Rennautos ist weiterhin unverändert verfügbar, der Preis im Handel liegt bei zirka 160 Euro. Die neuen Trucks kosten pro Stück rund 70 Euro.
Fazit
Die Trucks unterscheiden sich beim Fahren und im Kampf zum Teil recht deutlich von den klassischen Fahrzeugen. Trotzdem integrieren sie sich gut in das bestehende Spiel, das liegt auch am Teammodus als Gegenbalance. Die Trucks erhöhen eindeutig den Spielspaß, ohne das Spielprinzip zu verändern.
Wer bisher den Schwierigkeitsgrad zu hoch fand, der findet in den Trucks eine praktische Alternative zu den taktisch komplexer zu fahrenden Autos. Das erhöht die Partytauglichkeit von Anki Overdrive deutlich: Es macht einfach Spaß, im Rage-Mode alle Gegner von der Bahn zu schieben. Und umgekehrt: Wer sich bei Anki im Kampf mit den Computergegnern mittlerweile langweilt, findet in den Trucks eine neue Herausforderung. Und wenn es doch zu schwer wird, hilft der neue Teamplayer-Modus.
Wer Anki Overdrive bisher nichts abgewinnen konnte, wird aber wohl auch mit den Trucks und dem kooperativen Multiplayer in der überarbeiteten App nicht glücklich werden.
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| Anki Overdrive ausprobiert: Gemeinsam rasen gegen wild gewordene Trucks |
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Windows Mobile ist tot. Für alle anderen OSse ist die App verfügbar. Wenn jemand das...
Danke für deinen Erfahrungsbericht.
Das Problem ist, dass gerade im Mehrspielerbetrieb Wlan und Bluetooth massiv Strom...