Abo
  • Services:
Anzeige
Anki Overdrive
Anki Overdrive (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Anki Overdrive angespielt: Carrera-Bahn und Videospiel in einem

Anki Overdrive
Anki Overdrive (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Overdrive sieht aus wie eine klassische Autorennbahn. Doch es kann viel mehr. Es ist ein physisches Videospiel - eine Idee, die viel Spaß bereitet.
Von Alexander Merz

Ein Test der im Handel erhältlichen Version ist mittlerweile in einem neuen Artikel zu finden.

Wir beschleunigen und versuchen zu entkommen, doch unser Gegner aktiviert seinen Turbo und nähert sich weiter. Er schießt, wir weichen aus, links, rechts, links. Unser angeschlagener Schild hält dem Trommelfeuer nicht stand. Wir fliegen aus der Bahn. Ein Punkt mehr für unseren Gegner. Doch wir setzen unser Auto sofort wieder auf die Strecke und nehmen die Verfolgung auf. Anki Overdrive soll keine simple Modellautorennbahn sein, sondern die Freiheit und Vielfältigkeit von Videospiel in der realen Welt umsetzen - und das funktioniert tatsächlich. Golem.de hat das Overdrive-Set ausprobiert und sich die Technik dahinter erklären lassen.

Anzeige

Gesteuert werden die Autos per Smartphone-App, die Strecke wird aus Geraden- und Kurvenstücken zusammengesetzt - wie bei einer klassischen Autorennbahn. Ein Overdrive-Kurs ist schnell aufgebaut. Die schwarz lackierten Abschnitte sind biegsam und erinnern an Tischauflagen aus Plastik. Die einzelnen Abschnitte werden mit Magneten zusammengehalten. Zwar wirkt die Konstruktion etwas wabbelig, aber beim Spielen verrutscht weder der Kurs noch trennen sich die Abschnitte von selbst. Aus den biegsamen Abschnitten können problemlos Brücken, Sprungschanzen und erhöhten Kurven mit Hilfe beliebiger Gegenstände wie Büchern gebaut werden.

Da das Overdrive-System derzeit noch im Betastadium ist, können wir jedoch leider noch keinen beliebigen Kurs aufbauen, sondern müssen uns an Vorgaben halten. Wenn das System regulär in den Verkauf kommt, soll der Spieler die Strecke frei aufbauen können. Sie muss dann noch nicht einmal eine geschlossene Runde ergeben.

Gesteuert wird per Smartphone

Wir nehmen drei Autos von der Ladestation und schalten sie über einen kleinen Taster am Boden an. Sie werden an einer beliebigen Stelle auf der Rennstrecke aufgestellt. Zwei Autos sollen durch uns gesteuert werden, das Dritte durch eine KI.

  • Nicht durch die Perspektive täuschen lassen, beide Kurse sind je 2 Meter lang und gut 1,5 Meter breit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • Die Autos nehmen sich dagegen winzig aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • In jedem Auto steckt eine kleine Kamera (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • Ab September können das Starterset und verschiedenste Erweiterungen gekauft werden. (Foto: Anki)
Nicht durch die Perspektive täuschen lassen, beide Kurse sind je 2 Meter lang und gut 1,5 Meter breit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)

Auf unseren Smartphones starten wir die Overdrive-App. Einer der Spieler übernimmt die Rolle des Spielleiters. Er wählt den Spielmodus aus: Wir haben die Wahl zwischen klassischem Rennen und dem Battle-Modus und entscheiden uns für den Letzteren. Dabei gilt es, herumzufahren und den Gegner abzuschießen. Wer als Erstes fünf Abschüsse schafft, gewinnt.

Nun wählt jeder der Spieler sein Fahrzeug aus, der Spielleiter bestimmt außerdem für das dritte, KI-gesteuerte Fahrzeug einen virtuellen Fahrer. Je nach Wahl agiert die KI cleverer oder dümmer.

Schließlich beginnt das Spiel. Wir steuern unser Auto durch Drehen des Smartphones nach links oder rechts, geben Gas mit dem linken Daumen auf einem virtuellen Gaspedal auf dem Display. Mit dem rechten Daumen drücken wir immer wieder auf den Schießen-Button, wenn sich ein Fahrzeug vor uns befindet. Gelegentlich benutzen wir auch die Spezialfähigkeit unseres Autos. Es kann per Traktorstrahl die Fahrzeuge in unserer unmittelbaren Umgebung verlangsam. Dabei tönen aus den Lautsprechern des Smartphones ständig Fahrgeräusche und Schusssalven.

Mario Kart in der Slot-Car-Variante 

eye home zur Startseite
der_wahre_hannes 17. Mär 2015

Ob "enttäuschend" oder nicht stand ja gar nicht zur Debatte. ;) Die Aussage war ja, dass...

krakos 16. Mär 2015

Amazon hat keine Carrerabahn für 20 ¤

neocron 16. Mär 2015

nein, eigentlich vergleichst du aepfel und birnen ... waehrend beim Fussball die Technik...

mryello 16. Mär 2015

Schrott - Carrera 1:24 - That's it... :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Chrono24 GmbH, Karlsruhe
  2. Wüstenrot & Württembergische Informatik GmbH, Ludwigsburg
  3. Bosch Software Innovations GmbH, Böblingen
  4. Cargill Texturizing Solutions Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 397€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 139,99€ (Bestpreis!)
  3. 179€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Fedora will Konzept der Desktop-Distro aufbrechen

  2. Fusion

    Charter will Sprint nicht

  3. Sandbox-Leak

    Daten über die Antiviren-Cloud herausschmuggeln

  4. Elektroauto

    Tesla übergibt die ersten Model 3

  5. Arduino vs. Arduino

    Marke und Produktion wieder unter Kontrolle der Gründer

  6. IT-News der Woche

    Ein warmer Drohnenregen zur Sommerpause

  7. Certificate Transparency

    Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

  8. Sony

    Online spielen auf der Playstation wird teurer

  9. Quartalszahlen

    Intel meldet Rekordumsatz für zweites Quartal 2017

  10. Deutsche Telekom

    Router-Hacker bekommt Bewährungsstrafe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Makeblock Airblock im Test: Es regnet Drohnenmodule
Makeblock Airblock im Test
Es regnet Drohnenmodule
  1. US-Armee Die Flugdrohne, die an ein Flughörnchen erinnert
  2. Wettrüsten DJI gegen Drohnenhacker
  3. Verbrennungsmotor Benzin-Drohne soll fünf Tage in der Luft bleiben

Shipito: Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
Shipito
Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse
  1. Kartellamt Mundt kritisiert individuelle Preise im Onlinehandel
  2. Automatisierte Lagerhäuser Ein riesiger Nerd-Traum
  3. Onlineshopping Ebay bringt bedingte Tiefpreisgarantie nach Deutschland

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

  1. Re: Wo kann man denn bestellen?

    bplhkp | 13:56

  2. Re: Schlecht gewählter Titel

    JustSnipy | 13:56

  3. Re: "die sogenannte User-Experience von Gnome"

    Seitan-Sushi-Fan | 13:55

  4. Re: Wohl noch nicht überall angekommen

    Seitan-Sushi-Fan | 13:51

  5. Erschwinglich?

    Psy2063 | 13:51


  1. 13:25

  2. 13:06

  3. 12:10

  4. 11:27

  5. 10:59

  6. 10:31

  7. 00:56

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel