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Hightech auf vier kleinen Rädern

In den kleinen Rennflitzern steckt einiges an Technik. Das Rechnerherz der Fahrzeuge ist ein ARM Cortex-M0-Microcontroller. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lipo-Akku, der rund 25 Minuten im Rennen durchhalten soll. Geladen wird er über eine USB-Station, der Ladevorgang soll nur fünf Minuten in Anspruch nehmen. Die Verbindung zwischen dem Fahrzeug und dem Smartphone wird über Bluetooth Low Energy hergestellt. Zwei kleine Elektromotoren sorgen an den Hinterrädern für den Antrieb, durch unterschiedliche Motordrehzahlen wird das Auto gelenkt.

  • Nicht durch die Perspektive täuschen lassen, beide Kurse sind je 2 Meter lang und gut 1,5 Meter breit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • Die Autos nehmen sich dagegen winzig aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • In jedem Auto steckt eine kleine Kamera (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
  • Ab September können das Starterset und verschiedenste Erweiterungen gekauft werden. (Foto: Anki)
In jedem Auto steckt eine kleine Kamera (Foto: Martin Wolf/Golem.de.de)
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Das wichtigste elektronische Bauteil ist aber eine kleine Kamera. Sie befindet sich im Frontteil des Fahrzeuges und ist auf den Boden gerichtet. Über sie ermittelt das Fahrzeug seine aktuelle Position auf dem Rennkurs. Das verwundert auf den ersten Blick - auf den schwarzen Abschnitten der Rennstrecke sind schließlich keine direkten Markierungen zu erkennen. Doch die Kamera arbeitet im Infrarotbereich, und der schwarze Lack ist im Infrarotspektrum transparent. Unter dem Lack befinden sich Barcode-ähnliche Markierungen. Diese werden von der Kamera eingelesen und vom Micro-Controller ausgewertet. So kann das Fahrzeug stets an die Steuerungssoftware auf dem Smartphone melden, wo und auf welchem Abschnitt es sich befindet.

Nicht nur die KI für die Computerfahrer nutzt diese Information, auch die Fahrerunterstützung für menschliche Fahrer greift darüber unterstützend ein. Deswegen kann unser Auto auch selbstständig Kurven fahren und fährt auch bei expliziten Steuerungsversuchen nicht über die Grenze des Rennkurses hinaus.

Mit Hilfe eines SDKs kann die Steuerung der Fahrzeuge flexibler gemacht und auch automatisiert werden - die Macher zeigten eine eindrucksvolle Demo, bei der mehrere Fahrzeuge in einer festen Formation über den Rennkurs kurvten.

Fazit

Ankis Overdrive macht einfach Spaß. Der Vergleich mit einer Carrera-Bahn hinkt ein wenig, denn es hat tatsächlich Videospielcharakter: Noch mehr erinnert es uns an Mario Kart und klassische Arcade-Rennshooter. Trotz mehrmaliger Hinweise seitens der Macher, das System sei noch im Betastadium, fielen uns keine Macken auf. Das Overdrive-Basis-Set soll es ab September 2015 zu kaufen geben, es besteht aus zwei Autos und zehn Rennbahnabschnitten. Weitere Autos und Abschnitte sollen zusätzlich erworben werden können. Der Preis steht noch nicht fest, er wird aber zwischen 100 und 200 Euro liegen. Die erforderliche Smartphone-App wird kostenlos sein und für iOS wie auch Android angeboten.

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der_wahre_hannes 17. Mär 2015

Ob "enttäuschend" oder nicht stand ja gar nicht zur Debatte. ;) Die Aussage war ja, dass...

krakos 16. Mär 2015

Amazon hat keine Carrerabahn für 20 ¤

neocron 16. Mär 2015

nein, eigentlich vergleichst du aepfel und birnen ... waehrend beim Fussball die Technik...

mryello 16. Mär 2015

Schrott - Carrera 1:24 - That's it... :)


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