Abo
  • Services:

Animago Awards: Ein zusammengewürfelter Wald

Zwei Studenten aus Halle haben sich an die Spitze des interaktiven Designs gewürfelt. Ihre Software Würfelwald könnte auch in Museen oder von Architekten eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am , Fabian Hamacher/Golem.de
Durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe entsteht ein virtueller Wald.
Durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe entsteht ein virtueller Wald. (Bild: Golem.de)

Marvin Podsendek und Raphael Polte haben mit ihrem Würfelwald bei den diesjährigen Animago Awards in der Kategorie Beste Interaktive Produktion den ersten Platz geschafft. Würfelwald ist eine interaktive Mixed-Media-Anwendung, die Spielern ermöglicht, durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe einen virtuellen Wald entstehen zu lassen. In diesem bewegen sich auch Tiere, die auf ihre Umgebung reagieren und je nach Anordnung der Bäume und Büsche auf der Suche nach Nahrung durch den Wald streifen. Die Animago Awards zeichnen seit 1997 die besten Produktionen im Bereich Digital Content Creation aus.

Stellenmarkt
  1. LfA Förderbank Bayern, München
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart, München

Die Würfel sind bei Würfelwald anhand von Farben in verschiedene Kategorien eingeteilt. Dabei steht Braun für Tiere, Hellgrün für Laubwald und Dunkelgrün für Nadelwald. Außerdem gibt es jeweils einen Würfel, mit dem Kamera und Wetter kontrolliert werden können. Unter der Plexiglasscheibe befindet sich eine Webcam, mit deren Hilfe die verschiedenen Würfelfarben registriert und auf dem Bildschirm in Flora und Fauna übersetzt werden.

Inspiriert wurden die beiden Studenten des Fachs Multimedia und VR-Design an der Kunsthochschule Halle bei einem Ausflug ins Elbsandsteingebirge. Im Rahmen eines Seminars sind die Teilnehmer dort "ein ganzes Wochenende lang mit dem Förster rumgedüst im Wald" und haben Ideen für das Projekt gesammelt. Dieses wurde mit der Software Reactivision und Unity 3D realisiert, wobei noch nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft worden sei. Marvin Podsendek und Raphael Polte denken schon über weitere Anwendungsgebiete ihrer Software nach und sehen Möglichkeiten unter anderem im Bereich virtueller Installationen in Museen oder auch in der kommerziellen Anwendung - zum Beispiel als optische Hilfe zur Planung architektonischer Projekte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 6,66€
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

kurosawa 29. Okt 2013

die Verbindung von virtueller Welt mit der physischen halten ich für ziemlich...


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7390 - Test

Das Latitude 7390 sieht aus wie eine Mischung aus Lenovo Thinkpad und Dell XPS 13. Das merken wir am stabilen Gehäuse und an der sehr guten Tastatur. Aber auch in anderen Punkten kann uns das Gerät überzeugen - eine würdige Alternative für das XPS 13.

Dell Latitude 7390 - Test Video aufrufen
Garmin im Hands on: Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation
Garmin im Hands on
Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Selbst das kleinste Modell der Fenix 5 von Garmin verfügt in der neuen Plus-Version über 16 GByte statt über 64 MByte internem Speicher. Der wird für Musik und Offlinekarten mit frischen Ideen genutzt - Golem.de hat die Sportuhren im Hands on ausprobiert.


    Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
    Elektroautos
    Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

    Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
    2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
    3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

    Porsche Design Mate RS im Test: Das P20 Pro in wahnwitzig teuer
    Porsche Design Mate RS im Test
    Das P20 Pro in wahnwitzig teuer

    In Deutschland kostet Huaweis Porsche Design Mate RS 1.550 Euro - dafür bekommen Käufer technisch ein P20 Pro, das ähnlich aussieht wie das Mate 10 Pro. Den Aufpreis von 800 Euro halten wir trotz neuer Technologien für aberwitzig, ein Luxusgerät ist das Smartphone für uns nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Low Latency Docsis Huawei will Latenz von 1 Millisekunde im Kabelnetz erreichen
    2. Cloud PC Huawei streamt Windows 10 auf Smartphones
    3. Android Keine Bootloader-Entsperrung mehr bei Huawei-Geräten

      •  /