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Durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe entsteht ein virtueller Wald.
Durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe entsteht ein virtueller Wald. (Bild: Golem.de)

Animago Awards Ein zusammengewürfelter Wald

Zwei Studenten aus Halle haben sich an die Spitze des interaktiven Designs gewürfelt. Ihre Software Würfelwald könnte auch in Museen oder von Architekten eingesetzt werden.

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Marvin Podsendek und Raphael Polte haben mit ihrem Würfelwald bei den diesjährigen Animago Awards in der Kategorie Beste Interaktive Produktion den ersten Platz geschafft. Würfelwald ist eine interaktive Mixed-Media-Anwendung, die Spielern ermöglicht, durch Positionieren von Würfeln auf einer Plexiglasscheibe einen virtuellen Wald entstehen zu lassen. In diesem bewegen sich auch Tiere, die auf ihre Umgebung reagieren und je nach Anordnung der Bäume und Büsche auf der Suche nach Nahrung durch den Wald streifen. Die Animago Awards zeichnen seit 1997 die besten Produktionen im Bereich Digital Content Creation aus.

Die Würfel sind bei Würfelwald anhand von Farben in verschiedene Kategorien eingeteilt. Dabei steht Braun für Tiere, Hellgrün für Laubwald und Dunkelgrün für Nadelwald. Außerdem gibt es jeweils einen Würfel, mit dem Kamera und Wetter kontrolliert werden können. Unter der Plexiglasscheibe befindet sich eine Webcam, mit deren Hilfe die verschiedenen Würfelfarben registriert und auf dem Bildschirm in Flora und Fauna übersetzt werden.

Inspiriert wurden die beiden Studenten des Fachs Multimedia und VR-Design an der Kunsthochschule Halle bei einem Ausflug ins Elbsandsteingebirge. Im Rahmen eines Seminars sind die Teilnehmer dort "ein ganzes Wochenende lang mit dem Förster rumgedüst im Wald" und haben Ideen für das Projekt gesammelt. Dieses wurde mit der Software Reactivision und Unity 3D realisiert, wobei noch nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft worden sei. Marvin Podsendek und Raphael Polte denken schon über weitere Anwendungsgebiete ihrer Software nach und sehen Möglichkeiten unter anderem im Bereich virtueller Installationen in Museen oder auch in der kommerziellen Anwendung - zum Beispiel als optische Hilfe zur Planung architektonischer Projekte.


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kurosawa 29. Okt 2013

die Verbindung von virtueller Welt mit der physischen halten ich für ziemlich...



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