Angry Birds: Rovio hofft auf Kinofilm

Die Firma hinter Angry Birds ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht und hofft jetzt auf einen Schub durch den anstehenden Kinofilm. Für 2015 meldete der Softwareentwickler Rovio(öffnet im neuen Fenster) am 6. April 2016 einen bereinigten operativen Verlust von 13 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die finnische Firma nach einem Einbruch von 75 Prozent operativ noch zehn Millionen Euro verdient. Der Umsatz sank von 158 auf 142 Millionen Euro.

Rovio hat im vergangenen Jahr zu spüren bekommen, dass das Interesse an den einst extrem populären Angry-Birds-Spielen nachlässt und es nicht gelang, einen neuen Spielehit in ähnlicher Größenordnung zu landen. Im Sommer wurde der Abbau von einem Drittel der Arbeitsplätze angekündigt. Dank der höheren Effizienz sei das erste Quartal nun bereits mit schwarzen Zahlen abgeschlossen worden, betonte Rovio-Chefin Kati Levoranta.
Der Animationsfilm mit den Angry-Birds-Figuren kommt Mitte Mai 2016 in die Kinos. Rovio hofft unter anderem, dass der Streifen den Verkauf von Fanartikeln wieder ankurbeln wird.