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Angry Birds Action im Test: Wütende Vögel auf dem Flippertisch

Passend zum ersten Kinoauftritt der Angry Birds schickt Rovio seine Vögel in ein neues Mobilgame. Angry Birds Action weicht dabei etwas von der bekannten Spielmechanik ab - und will mit ungewöhnlichen Ideen rund um den Film punkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Angry Birds Action
Artwork von Angry Birds Action (Bild: Rovio)

Am 12. Mai 2016 läuft der erste Film mit den Angry Birds im Kino an, bereits jetzt hat Entwickler Rovio unter dem Titel Angry Birds Action das Begleitspiel veröffentlicht - das sich inhaltlich aber nur lose am Film orientiert. Der Spieler steuert die Hauptfigur Red und seine gefiederten Freunde, ansonsten geht es vor allem um das Einsammeln von Eiern und das Zerlegen von Hindernissen.

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Spielerisch ist das etwas anders gelöst als in früheren Angry-Birds-Titeln: Der Spieler zielt durch kurzes Ziehen über den Screen in eine Richtung und lässt die Protagonisten dann mit Schwung über das Spielfeld zischen.

Das wirkt inhaltlich wie ein Mix aus Flipper und Billard: Red und Co. prallen von Hindernissen ab oder zerstören sie, fliegen schnell und mehrfach über den Tisch und treiben so nach und nach die Punktezahl nach oben. Gewonnen ist ein Level dann, wenn alle Eier durch Berührung eingesammelt sind. Je weniger Züge dafür benötigt werden, umso größer ist die Aussicht auf eine Drei-Sterne-Bewertung, die wiederum Zugang zu neuen Extras und Leveln bietet.

Die Boni sind dabei vielseitig und reichen von neuen Charakteren über explosive Bomben bis zu Wasserbällen - was immer wieder sehenswerte Kettenreaktionen auslöst. Die Level werden immer komplizierter und fordernder, an der grundsätzlichen Mechanik ändert sich im Spielverlauf allerdings nichts.

Rovio versucht, Angry Birds Action auch über das eigentliche Spiel hinaus interessant zu halten. So können an unterschiedlichen Orten - etwa auf Angry-Birds-Spielzeugen oder an Kinoplakaten - Codes eingescannt werden, die wiederum neue Boni freischalten. Zudem sollen alle Kinogänger beim Abspann des Films einen neuen Clip sowie neues Gebiet freischalten können. Dazu muss das Spiel im Kino gestartet werden, die Aktivierung soll über ein digitales Wasserzeichen erfolgen. Auf seiner Webseite erklärt der Entwickler das ausführlich.

Angry Birds Action steht für iOS und Android zum kostenlosen Download bereit. Das Spiel benötigt mindestens iOS 8.0 beziehungsweise Android 4.1. Es bietet diverse In-App-Kaufoptionen, allerdings ist ein recht zügiges Vorwärtskommen auch ohne den Einsatz von Echtgeld möglich.

Fazit

Angry Birds Action setzt auf ein für die Serie neues, insgesamt aber bekanntes und vor allem einfaches Konzept. Die Vögel müssen wie Flipper-Kugeln durch die Szenerien geschossen werden, gefragt sind Fingerspitzengefühl beim Zielen, der geschickte Einsatz von Extras - und ein bisschen Glück, weil oft nicht ganz klar ist, wie schnell sich welche Hindernisse in einer Explosion oder Ähnlichem auflösen.

Als Zeitvertreib für zwischendurch ist das Spiel gut geeignet, die zusätzlichen Ideen rund um den Kinofilm sind ein nettes Extra. Was allerdings wenig daran ändert, dass Action keine ähnliche Suchtwirkung entfalten kann wie die ersten Titel der Reihe.

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TC 07. Mai 2016

Boom.

DebugErr 06. Mai 2016

Auch wenn der Film ganz niedlich zu sein scheint... diese Figuren nerven irgendwie...

MrSpok 06. Mai 2016

Da bin ich mal gespannt, wie so mancher Kinobetreiber reagiert, wenn die Leute...


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