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Cisco zeigt frühen Prototypen in Köln.
Cisco zeigt frühen Prototypen in Köln. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Angacom: Cisco zeigt Prototyp von Full Duplex Docsis 3.1

Cisco zeigt frühen Prototypen in Köln.
Cisco zeigt frühen Prototypen in Köln. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

10 GBit/s symmetrisch ist das Ziel bei Full Duplex Docsis 3.1. In Köln zeigt Cisco mit Intel einen ersten Aufbau dazu. Full Duplex ist der nächste Schritt nach Docsis 3.1, das selbst in Deutschland erst langsam kommt.

Der Netzwerkausrüster Cisco zeigt auf der Branchenmesse Angacom seinen ersten Prototypen der kommenden Technik Docsis 3.1 Full Duplex. Sie soll die Upstream-Kapazität erhöhen und symmetrisch machen. "Full Duplex Docsis 3.1 kommt etwa im Jahr 2020. Wir wollen 1 GBit/s symmetrisch, später sogar mehr als 10 GBit/s erreichen", sagte Daniel Etman, Product Marketing Cisco Cable Access Business, im Gespräch mit Golem.de.

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Die hohen Datenraten könnten in dem frühen Stadium auf dem Messestand noch nicht erreicht werden, weil ein Teil der Hardware noch nicht existiere, erklärte Etman. Die Cable Labs, Konsortium für Forschung und Entwicklung der Kabelnetzbetreiber, werden die Spezifikation erst im dritten Quartal 2017 festlegen.

Nodes sind zu groß

"Ein Problem in Deutschland ist die Größe der Nodes. Aber es ist für die Netzbetreiber teuer, die Nodes zu splitten,", sagte Etman. Eine wichtige Technologie sei Remote-PHY, bei der die Downstream-QAM-Generierung, Upstream-Demodulation und weitere Verarbeitungsabläufe dichter an die Wohnung herangebracht werden, um die Kapazität zu erhöhen. Remote-PHY verlegt einen Teil der Kopfstelle am Node, dichter an die Wohnungen der Kunden heran.

Früher haben Nodes den Verkehr von rund 3.000 Wohnungen bewältigt. Da immer höhere Datenraten verlangt werden, liegt die Zahl jetzt eher bei 250 Wohnungen pro Node und weniger. Remote-PHY wird als neue Node-Hardware implementiert, die die alten Nodes ersetzt. Es erfolgt eine dynamische Zuweisung des Verkehrs zu den Downstream- und Upstream-Kanälen. Der Backhaul vom Node zur Kopfstelle kann so mehr Kapazitäten übertragen.

In den USA erfolge der Ausbau mit Docsis 3.1 jetzt sehr schnell. In Europa liege die Adaption noch zurück, werde aber in der zweiten Hälfte dieses Jahres zunehmen, erwartet Etman. Docsis-3.1-Modems seien verfügbar, aber sie seien nicht billig.


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neocron 06. Jun 2017

was soll da ein Witz sein? "gar nichts" ist 0 Nutzen! 0 Nutzen zu bezahlen ist...

Ovaron 02. Jun 2017

Nun wissen wir also was nicht gezeigt wurde. Was aber wurde gezeigt, welche Datenraten...

M.P. 02. Jun 2017

Bei der Nutzung von Kabel als nicht-mobiler-Internet-Zugang ist Deutschland auf Platz 13...



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