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Anga: Kabelnetzkunden bestellen hohe Datenraten

Immer mehr Menschen nutzen Internet-Zugänge über das Koaxialkabel. In fünf Jahren gab es einen Anstieg um 54 Prozent. Deutschland ist damit Europas größter Kabelmarkt.

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Versuchsanlage des Kabelnetzbetreibers Liberty
Versuchsanlage des Kabelnetzbetreibers Liberty (Bild: Liberty)

Aktuell fragen über 40 Prozent der Kabelinternetkunden Anschlüsse mit Datenraten zwischen 100 und 400 MBit/s nach. Das gab der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga) am 18. April 2018 bekannt. Die deutschen Kabelnetzbetreiber gewannen im vergangenen Jahr rund 500.000 Internetkunden hinzu, versorgen aktuell 7,7 Millionen Haushalte und damit sieben Prozent mehr mit Internetzugängen. Das ist ein Anstieg um 54 Prozent in fünf Jahren.

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Anga-Präsident Thomas Braun sagte: "Der kommende Übertragungsstandard Docsis 3.1 wird die Leistungsfähigkeit der Kabelnetze in Richtung Gigabit noch einmal deutlich erhöhen." Steigende Zahlen melden die Kabelnetzbetreiber auch bei der Nachfrage nach Telefonie. Im Vergleich zum Vorjahr entschieden sich dafür weitere 400.000 Haushalte, ein Zuwachs von sechs Prozent. Die Zahl der Kabelfernsehhaushalte ist mit 17,6 Millionen fast stabil geblieben. Damit ist Deutschland Europas größter Kabelmarkt. Anga-Sprecher Sebastian Artymiak sagte Golem.de auf Anfrage: "Im Jahr 2016 gab es 17,5 Millionen Haushalte und 2017 17,6 Millionen Haushalte - also eine kleine Erhöhung." Die Zahlen werden jährlich von Kantar TNS erhoben und im Digitalisierungsbericht veröffentlicht.

Koaxialkabel kann Glasfaser nicht ersetzen

Die Nachteile des Koaxialkabels liegen darin, dass im Kabelnetz oft zu viele Haushalte an einem Node oder Cluster hängen und sich die Kapazität teilen müssen. Besonders in den Abendstunden sinkt dann die Datenrate massiv. Ein weiteres Problem sind die hohen Latenzzeiten im Koaxialkabel. Daher kann das Kabelnetz echte Glasfaser bis ins Gebäude oder bis ins Haus nicht ersetzen.

Bei einem Kabelanschluss mit maximal 500 MBit/s im Download stellt Vodafone nach eigenen Angaben sicher, dass auch zu Spitzenzeiten bei den Kunden minimal 200 MBit/s ankommen. Normalerweise könnten die Kunden aber rund um die Uhr 450 MBit/s nutzen. Maximal seien es 500 MBit/s - in Einzelfällen in der Realität sogar etwas mehr. Im Upstream stünden minimal 15 MBit/s, normalerweise 35 MBit/s und maximal 50 MBit/s zur Verfügung, sagte ein Sprecher.



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SanderK 19. Apr 2018

Hat bei mir ein Jahr funktioniert, war super, über 100Mbit. Dann aufgehört zu...

Dromedarius 19. Apr 2018

Für hartnäckige Fälle gibt es doch ngrok !

cyn77 18. Apr 2018

Ja Primacom. Was soll ich sagen. Die waren mal Vorreiter, so gegen 2002. Und dann haben...


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