Andy Myers: Finanzchef von Suse tritt zurück
Der Finanzvorstand des Linux-Spezialisten Suse, Andy Myers, tritt zu Ende Juni zurück. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Myers war seit 2020 CFO von Suse. Ein Nachfolger sei noch nicht gefunden und werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Solange übernimmt Suses Vice President of Treasury and Investor Relations Jonathan Atack ab dem 1. Juli 2023 die Rolle als Interim-CFO.
Myers habe "mehrere Akquisitionen durchgeführt, eine Schlüsselrolle beim Börsengang von Suse gespielt und die Verantwortung für die Führung unseres Unternehmens als Interims-CEO vor meinem Eintritt übernommen" , sagte Suse-CEO Dirk-Peter van Leeuwen.
Eine Akquisition könnte auch für Suse anstehen. Ende Mai 2023 berichtete das Portal Dealreporter(öffnet im neuen Fenster) , dass der Eigentümer von Suse einen Verkauf in Erwägung ziehe. Demnach sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass die schwedische EQT Group einen Verkauf des in Nürnberg ansässigen Linux-Entwicklers prüfe. EQT lehnte es auf Anfrage von Golem.de ab, die Berichte zu kommentieren.
Die Investmentgruppe EQT kaufte den deutschen Linux-Entwickler im Jahr 2018 für 2,5 Milliarden US-Dollar. Drei Jahre später, im Mai 2021, ging Suse an die Börse . Schon im April 2022 berichtete Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) von Überlegungen zum Verkauf.
Seit dem Börsengang im Mai 2021 verlor die Aktie von Suse um mehr als 50 Prozent. Nach einem Ausgabepreis von 30 Euro erreichte der Kurs Ende 2021 einen Höchststand von rund 40 Euro, brach seitdem aber ein. Momentan liegt der Aktienkurs von Suse bei 13,55 Euro.
Der Abgang von Andy Myers ist bereits der zweite Wechsel in der Führung von Suse in diesem Monat. Am 12. Juni 2023 gab das Unternehmen bekannt(öffnet im neuen Fenster) , dass Werner Knoblich die Rolle des Chief Revenue Officer übernimmt.
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