Andrzej Sapkowski: Autor und CD Projekt Red einigen sich über The Witcher

Fast gleichzeitig mit dem Start der Netflix-Serie einigen sich das Entwicklerstudio von The Witcher 3 und Schriftsteller Andrzej Sapkowski im Streit um Lizenzrechte und Geld. Die geforderten 14 Millionen Euro bekommt der Autor wohl nicht, die Chancen auf ein weiteres Spiel dürften trotzdem steigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von The Witcher 3
Artwork von The Witcher 3 (Bild: CD Projekt Red)

Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski von CD Projekt Red rund 14 Millionen Euro fordert. Nun haben sich der Autor und das Entwicklerstudio offiziell geeinigt. Das hat CD Projekt Red am 20. Dezember 2019 in einer offiziellen Mitteilung bestätigt. Dem Text zufolge wurden die Beziehungen der beiden Geschäftsparteien dadurch "gefestigt und verstärkt". Eine erste informelle Vereinbarung hatte es bereits im Frühjahr 2019 gegeben.

Stellenmarkt
  1. IT-Koordination (dezentral) (w/m/d)
    Phoenix Beschäftigung und Bildung e.G., Einsatzgebiet Raum Baden-Württemberg (Home-Office)
  2. Mitarbeiterin für die Prüfungsordnungsabbildung (d/m/w)
    Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin
Detailsuche

Ob und wie viel Geld nun zusätzlich an Sapkowski fließt, ist nicht bekannt. Es dürfte aber weniger als die ursprünglich geforderte Millionensumme sein. Das Geld forderte der Autor nachträglich für die Verwendung der Lizenzrechte an seiner Romanserie The Witcher, auf denen die Rollenspiele von CD Projekt Red basieren.

Sapkowski hat in mehreren frühen Interviews gesagt, dass er und CD Projekt sich bei dem Lizenzgeschäft auf einen festen Betrag geeinigt hätten - das muss vor dem ersten, 2007 veröffentlichten The Witcher gewesen sein. Dem Autor sei eine feste Summe sicherer vorgekommen als eine prozentuale Beteiligung am Umsatz. In der Fachpresse wird gelegentlich ein tatsächlich sehr niedriger Betrag von 8.000 US-Dollar genannt, der aber nie bestätigt wurde.

CD Projekt Red arbeitet derzeit an Cyberpunk 2077, das am 16. April 2020 erscheinen soll. Danach sollen noch Erweiterungen folgen, weitere Projekte sind aber nicht angekündigt. Es könnte sein, dass der neue Vertrag zwischen Witcher-Autor und Spielentwicklern bedeutet, dass es Pläne für ein Game mit dem Hexenmeister gibt - in der Community dürfte das sehr gut ankommen.

Gerade erst hat Netflix die erste Staffel mit acht Folgen einer Serie auf Basis von The Witcher veröffentlicht, eine zweite Staffel ist geplant. Die Serie, bei der Sapkowski als Berater beteiligt war, hat recht gute Kritiken erhalten - auch bei Golem.de.

Dem Eindruck des Autors dieser Meldung nach äußern sich Zuschauer auch in sozialen Netzwerken und Foren überwiegend positiv. CD Projekt Red hat außerdem Mitte Oktober 2019 eine Umsetzung von The Witcher 3 für die Nintendo Switch auf den Markt gebracht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Fall Anne-Elisabeth Hagen
Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion

Der Fall der verschwundenen norwegischen Millionärsgattin Anne-Elisabeth Hagen ist auch ein Krimi um Kryptowährungen und Anonymisierungsdienste.
Von Elke Wittich und Boris Mayer

Der Fall Anne-Elisabeth Hagen: Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion
Artikel
  1. Gaming: Razers skurrile Maske erhält einen Erscheinungszeitraum
    Gaming
    Razers skurrile Maske erhält einen Erscheinungszeitraum

    Die erste Charge von Razers Project Hazel kommt erst in einigen Monaten. Derweil will Razer Verbesserungen an der Maske vornehmen.

  2. Mobiles Betriebssystem: iOS 15 reserviert einige Funktionen für neue iPhones
    Mobiles Betriebssystem
    iOS 15 reserviert einige Funktionen für neue iPhones

    iOS 15 unterstützt zwar noch sechs Jahre alte iPhones, doch erst ab dem iPhone XS kommen Nutzer in den Genuss aller neuen Funktionen.

  3. Microsoft: Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt
    Microsoft
    Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt

    Ungenaue Vorhersagen und matschige Schrift: Die Wetter-App in Windows 10 stört einige. Gleiches gilt beim News-Feed. Beides ist versteckbar.

LeeRoyWyt 09. Nov 2020

Danke für den Hinweis zum ersten Anlauf auf PC, kannte ich noch gar nicht. Zu Steve...

kieleich 25. Dez 2019

Die Bücher waren einfach nicht sooo wahnsinnig besonders. Wer sich das Fantasy...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • WD Black SN850 500GB PCIe 4.0 89€ • Amazon-Geräte günstiger • Crucial MX500 500GB 48,99€ • Apple iPhone 12 mini 64GB Rot 589€ • Far Cry 6 + Steelbook PS5 69,99€ • E3-Aktion: Xbox-Spiele bei MM günstiger • XXL Sale bei Alternate • LG OLED65CX9LA 120Hz 1.595€ [Werbung]
    •  /