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Android: Xposed Framework erscheint bald für Lollipop

Das Warten scheint ein Ende zu haben: Der Macher des Xposed Frameworks hat eine baldige Veröffentlichung seiner Installer-App angekündigt. Xposed ermöglicht es Android-Nutzern, durch Module stark in das System einzugreifen, ohne ein neues ROM installieren zu müssen.
/ Tobias Költzsch
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Das Xposed Framework soll bald auch unter Android 5.0 genutzt werden können. (Bild: Screenshot: Golem.de)
Das Xposed Framework soll bald auch unter Android 5.0 genutzt werden können. Bild: Screenshot: Golem.de

Der Erfinder von Xposed, Rovo89, hat auf XDA Developers angedeutet(öffnet im neuen Fenster), dass das Framework bald auch auf Geräten mit Android 5.0 alias Lollipop funktionieren wird. Als Beleg dafür, wie weit seine Arbeit bereits ist, hat Rovo89 ein Log-File als Screenshot beigefügt.

Starke Modifikationen des Systems möglich

Mit dem Xposed Framework(öffnet im neuen Fenster) können Android-Nutzer tief in das System ihrer Geräte eingreifen, ohne ein neues ROM installieren zu müssen. So lassen sich die Benutzeroberfläche bei Stock ROMs stark bearbeiten, Apps wie etwa Youtube oder Chrome modifizieren oder Systemkonfigurationen ändern. Dadurch kann das Verhalten des Smartphones oder Tablets grundlegend verändert werden.

Bisher mussten Nutzer von Android-Geräten mit Lollipop auf Xposed verzichten. Grund ist eine Unverträglichkeit des Frameworks mit der in Android 5.0 verbindlichen Runtime ART (Android Runtime). Diese ersetzt in Lollipop die ehemalige Runtime Dalvik. Bei Kitkat konnten Nutzer noch zwischen den beiden Optionen wählen.

Root notwendig

Um Xposed zu verwenden, installiert sich der Nutzer mit Hilfe des Xposed Installers einzelne Module. Für die Installation der Module ist ein Root-Zugang nötig.

Wann genau Xposed für Lollipop-Geräte verfügbar sein wird, hat Rovo89 nicht gesagt. Seine Andeutung hat im Forum von XDA Developers jedoch bereits seitenlange Jubelstürme ausgelöst. Einige Nutzer sind allerdings der Meinung, dass die Möglichkeit, jedes Android-ROM nach seinen eigenen Vorstellungen modifizieren zu können, die ROM-Entwicklung behindere.


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