Abo
  • IT-Karriere:

Android Wear: Große Hersteller machen Smartwatch-Pause

Viele große Hersteller werden dieses Jahr keine neuen Smartwatch-Modelle mit Android Wear auf den Markt bringen. Huawei und Lenovo warten auf bessere Komponenten und LG will sich erstmal anschauen, was Kunden überhaupt wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hersteller von Smartwatches mit Android Wear warten erstmal ab.
Hersteller von Smartwatches mit Android Wear warten erstmal ab. (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Der Verkauf von Smartwatches bleibt für die Gerätehersteller weiterhin eine große Herausforderung. Das führt bei einigen großen Herstellern dazu, dass sie dieses Jahr keine neuen Smartwatches vorgestellt haben und dieses Jahr in dieser Richtung auch nichts mehr passieren wird, berichtet CNet. Dazu gehören Vorreiter wie LG und Lenovo, aber auch Huawei verlässt sich auf die eine Smartwatch im Sortiment.

Jede Smartwatch wird Mobilfunktechnik haben

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe, Ettlingen

LG und seinerzeit Motorola gehören zu den Unternehmen, die besonders früh erste Smartwatches mit Android Wear angekündigt hatten. Motorola gehört mittlerweile zu Lenovo, aber noch im letzten Jahr gab es ein neues Modell der Moto 360. In diesem Jahr wird es aber keine neue Smartwatch von Lenovo geben. Der Hersteller geht davon aus, dass zukünftig alle Smartwatches mit Mobilfunktechnik versehen sein werden, so dass sie nicht zwingend auf ein Smartphone angewiesen sind.

Obwohl dies technisch bereits machbar sei, wären die Produkte noch nicht bereit genug dafür, erklärte ein Lenovo-Sprecher. Demnach wartet also Lenovo, bis die betreffenden Komponenten leistungsfähiger geworden sind, um sie verwenden zu können. Einen solchen Ansatz verfolgt auch Huawei. Sie erwarten, dass die Bauteile kleiner und die Prozessoren leistungsfähiger werden.

Die meisten Kunden interessieren sich nicht für Smartwatches

Das würde vor allem kleinere Geräte ermöglichen. Selbst aktuelle Smartwatches stecken in vergleichsweise klobigen Gehäusen, damit dort ein halbwegs ausreichend dimensionierter Akku Platz findet. Einer der Hauptkritikpunkte an modernen Smartwatches ist die sehr kurze Akkulaufzeit von wenigen Tagen. Im Vergleich zu klassischen Armbanduhren ist das eine erhebliche Einschränkung: Alle paar Tage muss der Smartwatch-Akku geladen werden. Bei klassischen Armbanduhren muss eine Batterie nach mehreren Monaten oder Jahren mal getauscht werden.

Nach Beobachtung von Samsung interessieren sich fast nur männliche Kunden für Smartwatches, die immer gerne aktuelle technische Geräte besitzen. Die große Masse der Kunden würde sich demnach stärker für Fitness-Tracker interessieren, die meist deutlich weniger als Smartwatches kosten.

LG wolle zunächst beobachten, welche Funktionen und Eigenschaften Kunden an Smartwatches besonders schätzen, um besser auf die Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Welche Folgen das für eine künftige LG-Smartwatch haben würde, bleibt dabei offen. Als Anbieter von Android Wear wurde auch Google um eine Stellungnahme gebeten, es gab aber keine. Im Herbst dieses Jahres soll Android Wear 2.0 erscheinen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,40€
  2. 37,49€
  3. 2,99€
  4. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)

ibsi 16. Sep 2016

Also wenn ich mit den MiBand Tools alle 5-10 meinen Puls checke, komm ich auf 15-20 Tage...

baldur 16. Sep 2016

Da ja langsam auch flexible Displays kommen geht da sicher noch was ;) Aber ich stell mir...

TobiVH 15. Sep 2016

Ich komme einfach nicht hinter diese geistige Fehlentscheidung mit schlechter...

NIKB 15. Sep 2016

Hatte mit dem Akku noch nie ein Problem. Dafür kann die Watch um ein Vielfaches mehr als...


Folgen Sie uns
       


Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13

Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hofft darauf, dass das Europaparlament am 26. März 2019 den umstrittenen Artikel 13 noch ablehnt.

Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13 Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
  3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
    2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

      •  /