Android Wear 2.0: Keine neue Smartwatch für Deutschland

Google hat die fertige Version von Android Wear 2.0 veröffentlicht. Von LG wurden auch neue Smartwatches vorgestellt, die allerdings beide nicht für den deutschen Markt geplant sind. Außerdem gibt es Informationen dazu, welche Smartwatches das Update erhalten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Android Wear 2.0 ist fertig.
Android Wear 2.0 ist fertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nach fast drei Jahren hat Google mit erheblicher Verspätung die erste neue Hauptversion seines Smartwatch-Betriebssystems veröffentlicht. Eigentlich wollte Google die Arbeiten an Android Wear 2.0 im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen haben, konnte den Termin aber nicht einhalten. Erstmals vorgestellt wurde Android Wear 2.0 im Mai 2016.

Neue LG-Smartwatches nicht für Deutschland geplant

Stellenmarkt
  1. Space Application Test-System Entwickler (m/f/d)
    Astos Solutions GmbH, Stuttgart
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Frontend / Backend / Fullstack
    AUSY Technologies Germany AG, verschiedene Standorte
Detailsuche

LG hat zwei neue Smartwatch-Modelle vorgestellt, die gleich mit Android Wear 2.0 auf den Markt kommen. Allerdings ist für beide Modelle kein Verkaufsstart in Deutschland geplant. Ob LG die Modelle Watch Style und Watch Sport später doch noch hierzulande auf den Markt bringt, ist nicht bekannt. Im Vorfeld gab es immer wieder Berichte, dass Google eine eigene Smartwatch anbieten werde, das ist allerdings nicht passiert.

Auch für Google scheint der deutsche Markt keine große Rolle zu spielen. Die deutschsprachige Android-Wear-Webseite erwähnt die neue Version nicht. Mit Android Wear 2.0 wird das Betriebssystem unabhängiger: Smartwatch-Apps funktionieren dann auch ohne Smartphone-Verbindung. Das Ziel dahinter ist, dass die Smartwatch stärker als bisher als eigenständiges Gerät genutzt werden kann. Generell müssen Apps für Android Wear an die neue Version angepasst werden. Ansonsten werden ältere Apps nicht im Play Store gelistet, wenn Anwender Android Wear 2.0 nutzen.

Google Assistant kommt auf die Uhr

Mit Android Wear 2.0 erhält der Google Assistant Einzug in die Smartwatch. Der digitale Assistent soll auf Zuruf Fragen klären und bei der Planung alltäglicher Aufgaben helfen. Apps können künftig Informationen auf der Ziffernblattanzeige einblenden. Als Neuerung kann man Buchstaben in Handschrift auf das kleine Smartwatch-Display gschreiben, die mit OCR-Verfahren entsprechend erkannt werden. Außerdem gibt es für Eingaben eine Bildschirmtastatur auf der Uhr.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Die neue Version soll besser zum Sammeln von Fitnessdaten geeignet sein und Anwender sollen besser als bisher auf Benachrichtigungen reagieren können. Mit Android Wear 2.0 führt Google eine Fragmentierung der Smartwatch-Plattform ein. Vor allem ältere Modelle werden kein Update auf die aktuelle Version erhalten und somit von der weiteren Entwicklung abgekoppelt.

Diese Uhren erhalten Android Wear 2.0

Folgende Modelle sollen irgendwann in den kommenden Wochen das Update erhalten: Die beiden Asus-Modelle ZenWatch 2 und 3, Fossils Q Founder, Q Marshal sowie Q Wander, Huaweis Watch, die LG-Modelle Watch R, Watch Urbane sowie Watch Urbane 2nd Edition LTE, die Lenovo-Smartwatches Moto 360 2nd Gen, Moto 360 for Women und Moto 360 Sport, die Smart Outdoor Watch und die Pro Trek Smart von Casio, Michael Kors Access Smartwatches, die New Balance RunIQ, die Nixon Mission, die Polar M600 sowie Tag Heuer Connected.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Drucker
Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
Artikel
  1. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  2. Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
    Streaming
    Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

    Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

  3. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /