Abo
  • IT-Karriere:

Android Wear 2.0: Alles dreht sich ums Ziffernblatt

Google will die Smartwatch erwachsener machen. Mit der nächsten Version von Android Wear sollen Smartwatches unabhängiger vom Smartphone werden. Außerdem lernt das Ziffernblatt dazu.

Artikel veröffentlicht am ,
Android Wear 2.0 soll im Herbst fertig sein.
Android Wear 2.0 soll im Herbst fertig sein. (Bild: Google)

Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O eine neue Version von Android Wear angekündigt. Das Ziffernblatt soll mit Android Wear 2.0 sinnvoller verwendet werden können. So können diverse Apps künftig Informationen auf der Ziffernblattanzeige einblenden. Außerdem können Buchstaben auf dem Smartwatch-Display in Handschrift geschrieben werden. Mit OCR-Verfahren wird das Handschriftliche dann entsprechend umgewandelt. Es stellt sich aber die Frage, wie gut Anwender auf den kleinen Smartwatch-Displays Texte eingeben können. Google glaubt wohl, dass das kein großes Problem sei.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Stuttgart
  2. Kratzer EDV GmbH, München

Jedenfalls erhält Android Wear mit der neuen Version auch eine Bildschirmtastatur. Auch hier dürften viele Nutzer eher abgeschreckt werden, darauf auch nur kurze Texte zu schreiben. Deutlich besser dürften die vorgeschlagenen Antworten ankommen, die einem Tipparbeit ersparen sollen.

Mit Android Wear 2.0 sollen sich Smartwatches auch besser für sportliche Ertüchtigung eignen. Denn künftig kann das Smartphone daheim bleiben: Beim Trainieren genügt die Smartwatch, die alle relevanten Daten aufzeichnet und sie dann später mit dem Smartphone abgleicht.

Apps laufen direkt auf der Smartwatch

Aber auch unabhängig davon sollen Smartwatches eigenständiger werden: Mit Android Wear 2.0 können Apps direkt auf der Smartwatch laufen und sind nicht länger auf ein Smartphone angewiesen. Damit sollen die Einsatzmöglichkeiten der Smartwatches erweitert werden. Noch sind diese kaum verbreitet, und Google versucht alles, um das zu ändern.

Android Wear 2.0 soll im Herbst 2016 erscheinen. Ob es dann gleich erste Smartwatches mit der neuen Version geben wird, ist nicht bekannt. Google hat eine Entwicklerversion von Android Wear 2.0 veröffentlicht, die es für LGs Watch Urbane 2nd Edition und für die Watch von Huawei gibt. Auf anderen Smartwatches kann das neue Android Wear nicht ausprobiert werden. Google machte noch keine Angaben dazu, welche Smartwatches im Herbst ein Update auf Android Wear 2.0 erhalten werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 229,00€
  2. 51,95€
  3. 43,99€
  4. (-40%) 29,99€

HibikiTaisuna 19. Mai 2016

Gut, dass das Ironie ist :D

TarikVaineTree 19. Mai 2016

Kenne auch NIEMANDEN mit einer Smartwatch. Einzig ein Kollege auf Arbeit (Apple-Fanboy...

chris92 19. Mai 2016

Laufen die Apps nicht schon immer auf der Smartwatch und sind - je nachdem wie sie...

eXistenZ1990 19. Mai 2016

Nur, dass Tizen nur auf Samsung Geräten zu finden ist. Mir sind die Neuerungen von...


Folgen Sie uns
       


1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht

Innerhalb 24 Stunden durch zehn europäische Länder fahren? Ist das mit einem Elektroauto problemlos möglich?

1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

    •  /