Abo
  • Services:

Android Wear 2.0: Alles dreht sich ums Ziffernblatt

Google will die Smartwatch erwachsener machen. Mit der nächsten Version von Android Wear sollen Smartwatches unabhängiger vom Smartphone werden. Außerdem lernt das Ziffernblatt dazu.

Artikel veröffentlicht am ,
Android Wear 2.0 soll im Herbst fertig sein.
Android Wear 2.0 soll im Herbst fertig sein. (Bild: Google)

Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O eine neue Version von Android Wear angekündigt. Das Ziffernblatt soll mit Android Wear 2.0 sinnvoller verwendet werden können. So können diverse Apps künftig Informationen auf der Ziffernblattanzeige einblenden. Außerdem können Buchstaben auf dem Smartwatch-Display in Handschrift geschrieben werden. Mit OCR-Verfahren wird das Handschriftliche dann entsprechend umgewandelt. Es stellt sich aber die Frage, wie gut Anwender auf den kleinen Smartwatch-Displays Texte eingeben können. Google glaubt wohl, dass das kein großes Problem sei.

Stellenmarkt
  1. HUTH Elektronik Systeme GmbH, Troisdorf-Spich
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Jedenfalls erhält Android Wear mit der neuen Version auch eine Bildschirmtastatur. Auch hier dürften viele Nutzer eher abgeschreckt werden, darauf auch nur kurze Texte zu schreiben. Deutlich besser dürften die vorgeschlagenen Antworten ankommen, die einem Tipparbeit ersparen sollen.

Mit Android Wear 2.0 sollen sich Smartwatches auch besser für sportliche Ertüchtigung eignen. Denn künftig kann das Smartphone daheim bleiben: Beim Trainieren genügt die Smartwatch, die alle relevanten Daten aufzeichnet und sie dann später mit dem Smartphone abgleicht.

Apps laufen direkt auf der Smartwatch

Aber auch unabhängig davon sollen Smartwatches eigenständiger werden: Mit Android Wear 2.0 können Apps direkt auf der Smartwatch laufen und sind nicht länger auf ein Smartphone angewiesen. Damit sollen die Einsatzmöglichkeiten der Smartwatches erweitert werden. Noch sind diese kaum verbreitet, und Google versucht alles, um das zu ändern.

Android Wear 2.0 soll im Herbst 2016 erscheinen. Ob es dann gleich erste Smartwatches mit der neuen Version geben wird, ist nicht bekannt. Google hat eine Entwicklerversion von Android Wear 2.0 veröffentlicht, die es für LGs Watch Urbane 2nd Edition und für die Watch von Huawei gibt. Auf anderen Smartwatches kann das neue Android Wear nicht ausprobiert werden. Google machte noch keine Angaben dazu, welche Smartwatches im Herbst ein Update auf Android Wear 2.0 erhalten werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Vengeance LPX DDR4-3200 DIMM CL16-18-18-36 für 159,99€ statt ca. 195€ im Preisvergleich)
  2. 532,99€ inkl. Versand (Vergleichspreis 635,09€)
  3. (u. a. Overwatch GOTY für 22,29€ und South Park - Der Stab der Wahrheit für 1,99€)
  4. 134,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...

HibikiTaisuna 19. Mai 2016

Gut, dass das Ironie ist :D

TarikVaineTree 19. Mai 2016

Kenne auch NIEMANDEN mit einer Smartwatch. Einzig ein Kollege auf Arbeit (Apple-Fanboy...

chris92 19. Mai 2016

Laufen die Apps nicht schon immer auf der Smartwatch und sind - je nachdem wie sie...

eXistenZ1990 19. Mai 2016

Nur, dass Tizen nur auf Samsung Geräten zu finden ist. Mir sind die Neuerungen von...


Folgen Sie uns
       


Google Lens ausprobiert

KI mit Sehschwäche: Google Lens ist noch im Betastadium.

Google Lens ausprobiert Video aufrufen
Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    •  /