Abo
  • Services:

Android-Verbreitung: Android 7 überholt Android 5

Nougat hat das erste Mal Lollipop überholt. Google hat aktuelle Zahlen zur Android-Verbreitung bekanntgegeben. Nach wie vor laufen über 99 Prozent der Android-Smartphones mit einer veralteten Version von Googles Betriebssystem.

Artikel veröffentlicht am ,
Nougat überholt erstmals das drei Jahre alte Lollipop.
Nougat überholt erstmals das drei Jahre alte Lollipop. (Bild: Jeff Pachoud/AFP/Getty Images)

Google hat neue Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht - und das Ergebnis ist ernüchternd. Erstmals taucht zwar Android 8.1 alias Oreo in der Messung auf und kommt auf 0,2 Prozent. Der Anteil an Android 8.0 alias Oreo hat sich seit den Messungen vor einem Monat jedoch nicht verändert und liegt weiterhin bei 0,5 Prozent. Zusammen kommen beide Oreo-Versionen auf einen Anteil von 0,7 Prozent - die Verbreitung der aktuellen Android-Version geht weiterhin ausgesprochen schleppend voran. Vor einem Jahr war es mit Android 7.x alias Nougat genauso.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Ludwigsburg
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Heilbronn

Im Vergleich zum Vormonat bedeutet es für Oreo also nur einen geringen Zuwachs von gerade mal 0,2 Prozentpunkten. Je nach Sichtweise laufen 99,8 Prozent respektive 99,3 Prozent aller Android-Geräte mit einem veralteten Betriebssystem.

Zuwachs für Nougat

Enttäuschend sind auch die Ergebnisse für Android 7.1, der aktuellen Android-Version. Auf lediglich 5,2 Prozent der Geräte kommt diese Version zum Einsatz - immerhin legte die Version innerhalb eines Monats um 1,2 Prozentpunkte zu. Auch die erste Nougat-Version konnte einen Zugewinn verzeichnen, und zwar um 1,8 Prozentpunkte auf 21,1 Prozent. Beide Nougat-Versionen kommen damit auf einen Anteil von 26,4 Prozent - vor einem Monat lag der Anteil noch unter der 25-Prozent-Marke.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 6.0 alias Marshmallow2328,6 Prozent
Android 7.0 alias Nougat2421,1 Prozent
Android 5.1 alias Lollipop2219,4 Prozent
Android 4.4 alias Kitkat1912,8 Prozent
Android 5.0 alias Lollipop215,7 Prozent
Android 7.1 alias Nougat255,2 Prozent
Android 4.2.x alias Jelly Bean172,9 Prozent
Android 4.1.x alias Jelly Bean161,9 Prozent
Android 4.3 alias Jelly Bean180,8 Prozent
Android 8.0 alias Oreo260,5 Prozent
Android 4.0.3 - 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich150,5 Prozent
Android 2.3.3 - 2.3.7 alias Gingerbread100,4 Prozent
Android 8.1 alias Oreo270,2 Prozent
Android-Verbreitung - Januar 2018 (Quelle: Google)

Damit überholt Nougat erstmals Lollipop. Android 5.x ist drei Jahre alt und kommt derzeit auf einen Anteil von 25,3 Prozent. Einen Monat zuvor liefen 26,3 Prozent der Geräte mit dem veralteten Betriebssystem. Die verbreitetste Version ist nach wie vor das zwei Jahre alte Android 6.0 alias Marshmallow, mit dem 28,6 Prozent der Geräte laufen. Hier ging der Anteil innerhalb eines Monats um 1,1 Prozentpunkte zurück. Falls Nougat in ähnlicher Geschwindigkeit zulegt und Marshmallow weiter verliert, könnte Nougat schon im nächsten Monat die dominierende Android-Plattform werden.

Kitkat weiterhin bei über 10 Prozent

Das viertplatzierte Android-Betriebssystem ist auch in diesem Monat das vier Jahre alte Kitkat. Der Anteil von Android 4.4 ging von 13,4 Prozent auf 12,8 Prozent zurück, hat aber noch immer einen ordentlichen Vorsprung vor dem Fünftplatzierten. Auch bei Jelly Bean geht der Anteil von 5,9 auf 5,7 Prozent leicht zurück.

Geräte mit Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich laufen noch auf 0,5 Prozent der Geräte, Android 2.3 alias Gingerbread kommt auf 0,4 Prozent. Zusammen sind diese beiden über sechs Jahre alten Android-Versionen stärker verbreitet als das neue Android 8 alias Oreo.

Googles aktuelle Erhebung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 1. und 8. Januar 2018 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 297,00€ + 4,99€ Versand
  2. (u. a. 480-GB-SSD 59€, 2-TB-SSD 274€, 64-GB-USB3-Stick 10,99€)
  3. (u. a. Cars 1 + 2, Lego Ninjago)
  4. (u. a. Ultra-HD-Blu-ray-Player 159,99€)

Palerider 10. Jan 2018

Ist eine Version veraltet, nur weil es eine neuere gibt? Solange eine Version mit...

redmord 10. Jan 2018

Google hätte das schon vor vielen Jahren regeln können. Nach wie vor besteht das...

fuchsbaerga 09. Jan 2018

0,5% Nerds.. Das müsste passen :)

Slurpee 09. Jan 2018

Wenn das notwendig ist um Samsung und co mal wach zu rütteln? Definitiv, wäre am Ende für...

M.P. 09. Jan 2018

zeigt 5.1+5.0 / Lollipop in der nächsten Statistik vor 6.0 / Marshmallow Die vielen...


Folgen Sie uns
       


Apple iPhone Xr - Test

Das iPhone Xr kostet 300 Euro weniger als das iPhone Xs, bietet aber das gleiche SoC und viele andere Ausstattungsmerkmale des teureren Modells. Unterschiede gibt es bei der Kamera und dem Display: Das iPhone Xr hat keine Dualkamera und anstelle eines OLED-Bildschirms kommt ein LCD zum Einsatz.

Apple iPhone Xr - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /