Android und iPhone: Smartphone-Verkäufe in Deutschland steigen an

Im ersten Quartal 2022 sind in Deutschland mehr Smartphones verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Grund sind die wieder geöffneten Geschäfte.

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Smartphones verkaufen sich wieder besser in Deutschland.
Smartphones verkaufen sich wieder besser in Deutschland. (Bild: Reuters)

Die Anzahl der verkauften Smartphones in Deutschland hat im ersten Quartal 2022 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich angezogen. Wie die GFU, Veranstaltergesellschaft der Ifa in Berlin, mitteilte, wurden in diesem Zeitraum fünf Millionen Smartphones verkauft.

Das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent. Der Umsatz lag bei drei Milliarden Euro, was einem Plus von 16,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2021 entspricht.

Grund für die besseren Zahlen sind der GFU zufolge unter anderem die in Deutschland wieder geöffneten Geschäfte. Vor allem auch Netzbetreiberläden sind hierzulande immer noch für einen nicht unerheblichen Anteil der verkauften Smartphones verantwortlich.

Umsatzrückgänge werden durch höhere Preise abgefangen

Der GFU zufolge fingen die Smartphonehersteller Umsatzrückgänge während der Coronazeit in Deutschland durch gestiegene Durchschnittspreise ab. Der Durchschnittspreis aller verkauften Smartphones im ersten Quartal 2022 stieg auf 621 Euro, was einer Steigerung von 11,8 Prozent gegenüber den 555 Euro im ersten Quartal 2021 entspricht.

Die Entwicklung des Smartphonemarktes ist den Zahlen der GFU zufolge gegenläufig zum weltweiten Trend. Global sanken die Smartphone-Verkäufe: Wurden im ersten Quartal 2021 noch weltweit 347,7 Millionen Geräte abgesetzt, waren es im ersten Quartal 2022 nur noch 311,2 Millionen.

Aus der Gruppe der Tophersteller verbesserte nur Apple seine Absatzzahlen gegenüber dem ersten Quartal 2021. Vor allem die chinesischen Hersteller büßten weltweit an Marktanteil ein.

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