Android TV: Nokia Streaming Stick 800 kostet 60 Euro

Streamview erweitert das Sortiment an externen Streaminglösungen. Der neue Nokia Streaming Stick 800 wird es schwer haben gegen die Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia Streaming Stick 800
Nokia Streaming Stick 800 (Bild: Streamview)

Streamview hat die Ifa 2022 genutzt, um einen ersten Streaming Stick vorzustellen. Der Nokia Streaming Stick 800 läuft mit Android TV und kann Inhalte maximal in Full-HD-Auflösung abspielen. Der Hersteller hält es für eine ideale Lösung für alle, die einen alten Fernseher Smart-TV-tauglich machen wollen. Parallel dazu hat Nokia mit der Nokia Streaming Box 8010 ein besonders gut ausgestattetes Streaminggerät auf der Messe vorgestellt.

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Im Unterschied zu den übrigen externen Streamview-Lösungen besticht der Nokia Streaming Stick nicht gerade durch eine besonders gute Ausstattung. Die Nokia Streaming Box 8000 (g+) oder die kommende Nokia Streaming Box 8010 überzeugen beide mit sehr vielen Anschlüssen einer besonders komfortablen Fernbedienung, viel Speicher und mit einem vergleichsweise günstigen Preis.

Beim Streaming Stick 800 wird die sonst als Zubehör angebotene kompakte Fernbedienung beigelegt, die sonst für 30 Euro verkauft wird. Zu den Komfortmerkmalen gehören Lautstärketasten sowie eine Hintergrundbeleuchtung, um die Tasten auch in dunkler Umgebung jederzeit gut erkennen zu können.

Fernbedienung hat App-Tasten

Zudem gibt es App-Tasten für Prime Video, Netflix, Disney+, Youtube und Play Movies. Im Unterschied zu der mit den Nokia-Boxen mitgelieferten Fernbedienung fehlen dezidierte Spultasten. Das kann in manchen Streaming-Apps zu Komforteinbußen führen, weil dann möglicherweise nur über ein Bildschirmmenü gespult werden kann.

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Der Nokia Streaming Stick 800 läuft mit Android TV, bei der Versionsnummer nennt der Hersteller im technischen Datenblatt widersprüchliche Angaben. Daher ist nicht klar, ob der Stick mit Android TV 10 oder Android TV 11 ausgeliefert wird. Er hat 1 GByte Arbeitsspeicher sowie 8 GByte Flash-Speicher. Der geringe Arbeitsspeicher von 1 GByte dürfte das Gerät entsprechend ausbremsen - ein typisches Problem von Streaminggeräten, wenn am internen Speicher gespart wird. Zudem bietet der Stick Dual-Band-WLAN sowie Bluetooth, eine Versionsnummer für Bluetooth nennt der Hersteller nicht.

Starke Konkurrenz von Amazon und Roku

Mit dieser Ausstattung gehört der Nokia Streaming Stick 800 ganz klar in den Einsteigerbereich. Das gilt allerdings nicht für den Preis. Streamview will den Nokia Streaming Stick 800 im Oktober 2022 zum Preis von 60 Euro auf den Markt bringen. Im Bereich der Streaming-Sticks gibt es bei der Konkurrenz bereits Produkte mit 4K-Unterstützung und mehr Speicher - und auch Streamview macht sich selbst große Konkurrenz.

  • Nokia Streaming Stick 800 (Bild: Streamview)
  • Nokia Streaming Stick 800 (Bild: Streamview)
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Nokia Streaming Stick 800 (Bild: Streamview)
Fire TV Stick 4K Max mit Wi-Fi 6 und Alexa-Sprachfernbedienung (mit TV-Steuerungstasten)

Im Einstiegssegment ist der Wettbewerb besonders hart, vor allem Amazon und Roku versuchen bereits, Kunden für sich zu gewinnen. Beide bieten ihre Einstiegsgeräte zu einem deutlich niedrigeren Preis als Streamview an. Die Einstiegsgeräte gibt es für 30 bis 40 Euro. Wer bei der Konkurrenz 60 Euro zahlt, erhält bereits Streaminggeräte mit 4K-Technik.

Aber auch intern gibt es starke Konkurrenz: Die deutlich besser ausgestattete Nokia Streaming Box 8000 (g+) kam Ende 2020 zum Preis von 100 Euro auf den Markt. Aktuell gibt es die Nokia Streaming Box 8000 im Handel für etwa 70 Euro. Wer also 10 Euro mehr für die Streaming Box 8000 ausgibt, bekommt Unterstützung für 4K-Inhalte, eine komfortablere Fernbedienung, viel mehr Speicher sowie deutlich mehr Anschlüsse.

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countzero 05. Sep 2022 / Themenstart

Grundsätzlich stimme ich dir zu, je nach Situation ist aber auch eine eigene...

\pub\bash0r 05. Sep 2022 / Themenstart

Ich hab mehrere FireTV Sticks durch und bei allen hat sich "gegen Ende" abgezeichnet...

Gunah 05. Sep 2022 / Themenstart

naja die DBox2 gab es von Philips, Sagem und eben Nokia. dbox1 war glaube nur von Nokia

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