• IT-Karriere:
  • Services:

Android Things: Google bringt Assistant und Cloud-Steuerung für IoT

Auch für das Geschäft mit Internet-of-Things-Geräten setzt Google alles auf die Cloud: Die neue Vorschau auf Android Things integriert das SDK von Googles Assistant für Heimanwender - für Industriegeräte gibt es eine Cloud-Steuerung.

Artikel veröffentlicht am ,
Android Things läuft auch auf dem Raspberry Pi 3.
Android Things läuft auch auf dem Raspberry Pi 3. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Entwicklerteam von Google hat die vierte Vorschau auf Android Things veröffentlicht. Das für das sogenannte Internet-of-Things (IoT) gedachte Betriebssystem unterscheidet sich in vielen Design-Entscheidungen zwar teils fundamental von seinem Smartphone-Pendant, doch Google will auf beiden Plattformen voraussichtlich ähnliche Dienste anbieten. Deshalb enthält die neue Vorschau auch das SDK für den Google Assistant.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt
  2. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Rellingen

Möglich wird die Verwendung des SDK dank der erweiterten Treiber-Unterstützung in der aktuellen Vorschau von Android Things, die insbesondere einen besseren Zugriff auf Peripherie und Sound-Geräte umsetzt. Mit dem Assistant SDK lassen sich etwa Sprachbefehle oder auch gesprochene Antworten auf Geräten umsetzen, wie dies Google bereits in seinen Pixel-Smartphones oder in Google Home demonstriert. Künftig wird dies also auch auf allen von Android Things unterstützten Geräten möglich, womit Google offenbar plant, verstärkt in die Wohnzimmer seiner Kunden vorzudringen.

Cloud IoT Core für weltweite Verwaltung von Industriegeräten

Für Android Things setzt Google relativ strikte Regeln in Bezug auf den Hardware- und Treiber-Support um, was zwar die Sicherheit erhöht, aber auch dazu führt, dass bisher nur sehr wenige Geräte mit dem System offiziell genutzt werden können. Um aber auch bei anderen IoT-Geräten zumindest die Risiken der Analyse und Verwaltung abzusichern, startet Google außerdem den neuen Dienst Cloud IoT Core.

  • Für IoT will Google möglichst viele seiner Cloud-Dienste anbieten. (Bild: Google)
Für IoT will Google möglichst viele seiner Cloud-Dienste anbieten. (Bild: Google)

Bei Cloud IoT Core handelt es sich um einen vollständig von Google verwalteten Dienst auf Grundlage seiner vielfältigen Cloud-Angebote. Die Idee dahinter ist recht simpel: Statt die Verwaltung, Datenanalyse und Verbindung der Geräte komplett selbst aufzusetzen und dabei möglicherweise gravierende Fehler zu machen, soll dies an Google ausgelagert werden.

Wegen der Fehleranfälligkeit und teils auch sehr schlecht gewarteten Infrastruktur von IoT-Geräten bezeichnete die Chefin von Ubuntu-Sponsor Canonical diese Systeme in einem Interview mit Golem.de als "verrücktes Bastel-Linux" und als größte Konkurrenz für Ubuntu. Mit Android Things und dem vorgestellten IoT Core will Google offenbar ebenfalls das bisher vorherrschende "verrückte Bastel-Linux" angreifen, und das wohl vor allem im Bereich der Industrieanwendungen.

So könnten mit Cloud IoT Core gar Millionen von Geräte einheitlich und abgesichert angesprochen werden. Genutzt wird hierzu das in der Industrie weitverbreitete MQTT-Protokoll. Darüber könnten sogar automatische Firmware-Updates für Android Things verteilt werden. Eine Zugriffskontrolle auf die IoT-Geräte lasse sich zudem über Google Cloud IAM umsetzen.

Googles Cloud IoT Core startet in einer privaten Beta mit verschiedenen Partnern für Hardware und Software. Weitere Details zu dem Dienst und Android Things wird das Unternehmen wohl auf seiner Entwicklerkonferenz I/O bekanntgeben, die am heutigen Mittwoch, 17. Mai, 19 Uhr (MESZ) beginnt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 17,99€
  2. 4,99€
  3. (-60%) 23,99€
  4. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...

ScriptDaddy 17. Mai 2017

Spannend, alle IIoT Ideen fokussieren sich auf die Auswertung, die meisten halten sich...


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /