Android: Tap, Tap ermöglicht Eingaben über Smartphone-Rückseite

Mit Tap, Tap lassen sich Apps oder Smartphone-Funktionen wie die Taschenlampe oder der Sprachassistent starten.

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Mit Tap, Tap lassen sich Funktionen per Klopfgesten auf der Rückseite des Smartphones auslösen.
Mit Tap, Tap lassen sich Funktionen per Klopfgesten auf der Rückseite des Smartphones auslösen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im Forum von XDA Developers hat der Programmierer Quinny899 eine erste Alpha-Version seiner App Tap, Tap veröffentlicht. Mit Tap, Tap können Nutzer über Klopfeingaben auf der Rückseite ihres Android-Smartphones Apps starten und weitere Funktionen auslösen, beispielsweise die Taschenlampe.

Damit erinnert Tap, Tap an eine neue Funktion des kommenden iOS 14: Dort werden mit Back Tap ebenfalls Aktionen ausgelöst werden können. Möglich sollen doppelte und dreifache Tippgesten sein. Auch Google arbeitet an einer vergleichbaren Funktion für Android 11.

Dem Entwickler von Tap, Tap zufolge ist die App ein direkter Port dieser Android-Funktion. Die Anwendung verwendet den gleichen Maschinenlern-Code und dieselben Tensor-Flow-Modelle wie Android 11. Nutzer können aus drei Einstellungen wählen, je nachdem, welche am besten mit ihrem Smartphone funktioniert. Dank des Maschinenlernens sollen die Klopfgesten mit der Zeit zuverlässiger erkannt werden.

Tap, Tap lässt sich in ungewünschten Situationen deaktivieren

Tap, Tap lässt sich durch sogenannte Gates in bestimmten Situationen auch deaktivieren. Die App kann beispielsweise so eingestellt werden, dass sie bei ausgeschaltetem Bildschirm nicht reagiert. So soll es nicht zu ungewollten Fehleingaben kommen. Auch kann Tap, Tap deaktiviert werden, wenn ein Telefonat geführt wird oder bestimmte Apps geöffnet sind.

Tap, Tap wurde explizit als Alpha-Version veröffentlicht, die App ist also noch nicht fertig und funktioniert möglicherweise bei manchen nicht korrekt. Dem Entwickler zufolge sollen in den kommenden Wochen weitere Funktionen ergänzt werden. So soll es beispielsweise möglich sein, Gesten an bestimmte Apps zu binden. Diese funktionieren dann nur, wenn die jeweilige Anwendung offen ist.

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