• IT-Karriere:
  • Services:

Android-Tablet: Niedrige Verkaufszahlen für Googles Nexus 10

Das Nexus 10 hat sich bislang sehr schlecht verkauft. Von dem technisch guten Android-Tablet sind die Verkaufszahlen noch schlechter als bei den Surface-Tablets von Microsoft. Es hat den Anschein, Google will nicht, dass sich das Nexus 10 gut verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Nexus 10 hat nur wenige Käufer gefunden.
Nexus 10 hat nur wenige Käufer gefunden. (Bild: Google)

Google selbst weigert sich beständig, Verkaufszahlen für seine Nexus-Geräte zu nennen. Der Analyst Benedict Evans hat nun anhand von Googles Play-Store-Zugriffen errechnet, wie viele Nexus 10 bisher verkauft wurden. Dabei machte er sich zunutze, dass kein anderes Android-Tablet die Auflösung des Nexus 10 bietet. Das Ergebnis ist enttäuschend: Lediglich 680.000 Kunden haben das Nexus 10 demnach bisher gekauft.

Stellenmarkt
  1. über Dr. Heimeier & Partner, Management- und Personalberatung GmbH, Nordrhein-Westfalen
  2. InnoGames GmbH, Hamburg

Damit sind die Nexus-10-Verkaufszahlen noch geringer als die der Microsoft-Tablets. Von den Surface-Tablets soll Microsoft bis Mitte März 1,5 Millionen Stück verkauft haben. Zum Vergleich: Apple hat im vierten Quartal 2012 vom iPad 22,9 Millionen Stück verkauft. In den Quartalen davor wurden zwischen 14 bis 17 Millionen iPads von den Kunden gekauft. Aber auch Googles Nexus 7 hat sich deutlich besser verkauft, davon wurden bisher 6,8 Millionen Stück abgesetzt.

Nexus 10 jenseits des Play Store deutlich teurer

Bei der Analyse des Nexus-10-Verkaufs kommt der Eindruck auf, dass Google gar nicht will, dass sich das Tablet gut verkauft. Wie auch beim Nexus 4 gab es das Nexus 10 die ersten Monate immer nur tageweise im Play Store zu kaufen. Seit einiger Zeit ist es zwar wieder im Play Store verfügbar, aber über den regulären Onlinehandel war es lange Zeit nur bei sehr wenigen Anbietern zu bekommen und kostete dann meist um die 100 Euro mehr als im Play Store. Im Play Store kostet das Tablet mit 16 GByte 400 Euro und 500 Euro fallen für die 32-GByte-Ausführung an. Hinzu kommen dann nochmals jeweils 10 Euro Versandgebühren.

Noch Anfang April 2013 war das Nexus 10 nur bei sehr wenigen Onlinehändlern zu bekommen. Mittlerweile hat sich die Situation gebessert und auch die großen Onlinehändler verkaufen das Tablet nun. An dem Preisaufschlag hat sich aber nur minimal etwas geändert. Bei wenigen Händlern liegt er bei rund 70 Euro, vielfach werden aber weiterhin die 100 Euro Aufschlag verlangt.

Wie auch beim Nexus 4 müssen Käufer des Nexus 10 auf einen Steckplatz für Speicherkarten verzichten. Sobald der interne Speicher voll ist, können auf dem Gerät also keine weiteren Daten abgelegt werden. Im Test hatte Golem.de vor allem den fehlenden Steckplatz für Speicherkarten bemängelt, ansonsten überzeugte das Nexus 10.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 38,00€ (bei ubi.com)
  2. 319,00€ (Bestpreis)
  3. 31,49€
  4. (u. a. Die Siedler History Collection 19,99€, Anno 1800 Gold Edition für 38,00€, Tom Clancy's...

abufrejoval 22. Apr 2013

Das Surfen ist auch bei mir "die" Hauptanwendung schlechthin und da spielt der Browser...

Anonymer Nutzer 22. Apr 2013

Klar, immer doch. Und nur weil ein Hersteller meint einen Kundenwunsch nicht verbauen zu...

ChMu 22. Apr 2013

Oft bei Google? Bei den Beispielen (welche nicht mal ansatzweise vollstaendig waren) ist...

Anonymer Nutzer 22. Apr 2013

;-) Man bekommt in Foren zusehends den Eindruck, dass hier bezahlte unterwegs sind die...

Anonymer Nutzer 22. Apr 2013

Schön dass es immer mal wieder Menschen gibt, die meinen sich ein Urteil über mich und...


Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Erneuerbare Energien: Windkraft in Luft speichern
Erneuerbare Energien
Windkraft in Luft speichern

In Zukunft wird es mehr Strom aus Windkraft geben. Weil die Anlagen aber nicht kontinuierlich liefern, werden Stromspeicher immer wichtiger. Batterien sind eine Möglichkeit, das britische Startup Highview Power hat jedoch eine andere gefunden: flüssige Luft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Energiewende Norddeutschland wird H
  2. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  3. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Deutsche wollen maximal 23 Euro für Streaming ausgeben
  2. Unterhaltung Plex startet kostenloses Streaming von Filmen und Serien
  3. Generalstaatsanwaltschaft Dresden Zwei mutmaßliche Betreiber von Movie2k.to verhaftet

    •  /