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Android-Tablet: Bisher rund 2 Millionen Nexus 7 verkauft

Seit der Markteinführung des Nexus 7 haben Google und Asus etwa 2,1 Millionen Stück des 7-Zoll-Tablets verkauft. Im Oktober 2012 waren es knapp 1 Million.
/ Ingo Pakalski
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Asus nennt Verkaufszahlen des Nexus 7. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)
Asus nennt Verkaufszahlen des Nexus 7. Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images

Der Finanzchef von Asus hat dem Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) Verkaufszahlen des Nexus 7 genannt. Asus hatte das Nexus 7 zusammen mit Google entwickelt und Mitte Juli 2012 zunächst nur in einigen Ländern auf den Markt gebracht. Im ersten Monat wurden 500.000 Geräte verkauft, erklärte David Chang, Asus' Finanzchef. Ende August 2012 kam das Nexus 7 dann auch nach Deutschland und in der Folge stiegen die Verkaufszahlen auf 600.000 bis 700.000 Stück, heißt es von Chang.

Genauer wollte sich der Finanzchef hier nicht festlegen, für die weitere Rechnung wurde von 650.000 Stück ausgegangen. Im Oktober 2012 wurden dann knapp 1 Million Nexus 7 abgesetzt. Das ergibt summiert eine Absatzzahl von etwa 2,1 Millionen Stück. Exakt lässt sich der Wert nicht bestimmen, weil das von Asus bekanntgegebene Zahlenmaterial zu uneindeutig ist.

Ursprünglich kam das Nexus 7 als Nur-WLAN-Ausführung wahlweise mit 8 und 16 GByte Flash-Speicher auf den Markt. Seit Montag dieser Woche gibt es das 7-Zoll-Tablet auch mit 32 GByte . Mitte November 2012 folgt eine Variante mit eingebautem UMTS-Modem, die dann ebenfalls 32 GByte Flash-Speicher haben wird. Alle Nexus-7-Versionen haben keinen Speicherkartensteckplatz.

Mit der Markteinführung des 32-GByte-Modells wird die 8-GByte-Version nicht mehr angeboten und das 16-GByte-Modell im Preis gesenkt. Denn die 32-GByte-Variante kostet nun so viel wie zuvor das Nexus 7 mit 16 GByte. Dafür gibt es das Tablet mit 16 GByte nun zum alten Preis der 8-GByte-Ausführung.

Google zahlt Preisdifferenz für Käufer des Nexus 7 mit 16 GByte

Zumindest einige Käufer der 16-GByte-Version erhalten von Google die Preisdifferenz ausgezahlt. Das gilt aber nur, wenn das 16-GByte-Modell am 14. Oktober 2012 oder später bestellt wurde. Damit will Google wohl verhindern, dass diese Käufer von ihrem Recht Gebrauch machen und das Gerät innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf zurückgeben. Käufer der 8-GByte-Version des Nexus 7 erhalten keinen Ausgleich.

Mit der Preissenkung hat Google vor allem Nexus-7-Käufer in Deutschland verärgert. Denn hierzulande gibt es das Nexus 7 erst seit zwei Monaten. Wer sich das Nexus 7 gleich zu Anfang gekauft hat, hat nun den Eindruck, zu früh gekauft und zu viel bezahlt zu haben.

Google hatte die beiden neuen Ausführungen des Nexus 7 zusammen mit Android 4.2 , dem Smartphone Nexus 4 und dem Tablet Nexus 10 vorgestellt. Ursprünglich war eine internationale Pressekonferenz geplant gewesen , die aber wegen des Hurrikans Sandy abgesagt wurde. Stattdessen kamen die Neuerungen nun nur per Pressemitteilung.


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