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Android-Startbildschirm: Chameleon kommt auch für kleine Tablets und Smartphones

Der zunächst nur für 10-Zoll-Tablets konzipierte Android-Startbildschirm Chameleon wird auch für 7-Zoll-Tablets erscheinen. Zudem wird es eine Version für Android-Smartphones geben.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Ingo Pakalski
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Chameleon für Android-Smartphones (Bild: Teknision)
Chameleon für Android-Smartphones Bild: Teknision

Bisher hat das kanadische Unternehmen Teknision den Android-Startbildschirm Chameleon immer nur für Tablets mit einem 10-Zoll-Display angekündigt. Der Anbieter hatte zwar in Aussicht gestellt, dass auch Tablets mit kleineren Displays unterstützt würden, allerdings blieben die Aussagen dazu bisher sehr vage. Nun hat Teknision eine funktionsfähige Chameleon-Version für ein 7-Zoll-Tablet gezeigt.

Chameleon für 7-Zoll-Tablets und Smartphones
Chameleon für 7-Zoll-Tablets und Smartphones (01:01)

Eine Smartphone-Ausführung von Chameleon war bisher eigentlich nicht geplant, nun wurde die Version erstmals angekündigt. Die Arbeiten daran sollen beginnen, nachdem die Tabletversion von Chameleon erschienen ist. Die Veröffentlichung der Tabletversion ist für September 2012 vorgesehen.

Der zweite Anlauf der Geldsammlung über Kickstarter für Chameleon läuft weiter. Wer mindestens 5 US-Dollar gespendet hat, erhält zusätzlich Zugriff auf die Smartphone-Version des Android-Startbildschirms. Wie gehabt, gibt es Chameleon für Tablets mit Hintergrundmotiven, bevor die Software in Googles Play Store erscheinen soll.

Chameleon für Android-Tablets - Trailer
Chameleon für Android-Tablets - Trailer (02:34)

Chameleon bietet mehrere Startbildschirme, die abhängig von Tageszeit oder Aufenthaltsort andere Inhalte zeigen. So kann etwa morgens ein Startbildschirm mit den aktuellen Schlagzeilen und Tweets erscheinen, der über das aktuelle Tagesgeschehen informiert. Im Büro könnten dann die für die Arbeit relevanten Daten und Anwendungen erscheinen, damit der Anwender sie bequem im Zugriff hat. Wenn der Tabletnutzer abends zu Hause ist, könnten zur Zerstreuung passende Videostreamingplattformen oder Spiele auf dem Startbildschirm zu sehen sein. Die Chameleon-Version für 10-Zoll-Tablets befindet sich im Prototypstadium.

Schon fast 50.000 US-Dollar für Chameleon-Projekt

Noch zwölf Tage läuft die zweite Geldsammelaktion für Chameleon auf Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) . Fast 49.000 US-Dollar hat das Projekt durch fast 4.500 Unterstützer bereits zusammen. Die Mindestspendensumme von 30.000 US-Dollar war bereits am ersten Tag der zweiten Geldsammelaktion erreicht worden. Innerhalb einer weiteren Woche kamen nochmal rund 20.000 US-Dollar dazu.

Die zweite Spendensammelaktion wurde erforderlich, weil die erste Sammelaktion eingestellt werden musste. Grund war, dass das Projekt einem Amazon-Payment-Konto zugewiesen gewesen ist, das einem früheren Teknision-Mitarbeiter gehört. Weil eine Umbuchung der Spendensumme nicht möglich war, musste die Geldsammlung erneut angestoßen werden. Das ursprünglich gespendete Geld von mehr als 50.000 US-Dollar wurde von den 5.132 Unterstützern allerdings nicht eingesammelt. Damit hat die zweite Aktion derzeit rund 600 Unterstützer weniger als die erste.

Sorgen von Teknision waren unbegründet

Teknision hatte die Mindestspendensumme für die zweite Aktion von 50.000 US-Dollar auf 30.000 US-Dollar reduziert, weil das Unternehmen fürchtete, die erste Summe kein zweites Mal zusammenzubekommen. Der aktuelle Stand zeigt aber, dass diese Sorgen wohl unbegründet waren. Die Mindestspendensumme ist erforderlich, um das Projekt zu verwirklichen.

Zunächst wird Chameleon ausschließlich mit einer englischsprachigen Oberfläche veröffentlicht. Erst später soll dann auch eine deutsche Version erscheinen. Eine Mehrbenutzerverwaltung ist für die Zukunft geplant, so dass Chameleon zunächst nicht ohne weiteres von unterschiedlichen Personen sinnvoll genutzt werden kann. Die fertige Version von Chameleon wird im September 2012 erwartet.

Nachtrag vom 5. Juli 2012, 14:05 Uhr

Das Chameleon-Projekt hat es auch beim zweiten Finanzierungsdurchlauf auf Kickstarter geschafft. Diesmal wurden sogar fast 67.000 US-Dollar eingesammelt(öffnet im neuen Fenster) .


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