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Android-Startbildschirm: Chameleon-Finanzierung in Rekordzeit gesichert

In weniger als einem Tag hat Teknision für den Android-Startbildschirm namens Chameleon über 30.000 US-Dollar gesammelt. Die Spendensumme wurde fast halbiert, nachdem die erste Geldsammelaktion nicht zu Ende geführt werden konnte.

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Chameleon für Android-Tablets
Chameleon für Android-Tablets (Bild: Teknision)

In Rekordzeit hat das kanadische Unternehmen Teknision für das Chameleon-Projekt über Kickstarter knapp 33.000 US-Dollar zusammengesammelt. Nach weniger als einem Tag wurde die Zielsumme durch knapp 2.900 Unterstützer überschritten. 20 Tage hatte sich Teknision für die Geldsammelaktion gegönnt. Als Zielsumme hatte das Softwareunternehmen dieses Mal 30.000 US-Dollar festgelegt und die Spendensumme im Vergleich zum ersten Versuch fast halbiert.

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Die erste Spendensammlung überschritt die Zielsumme von 50.000 US-Dollar zehn Tage vor Ablauf der Spendensammelfrist; sie musste aber vorher eingestellt werden. Die Summe kam von 5.132 Spendern. Das Projekt war einem Amazon-Payment-Konto zugewiesen, das einem früheren Teknision-Mitarbeiter gehört. Weil eine Umbuchung der Spendensumme nicht möglich war, musste die Geldsammlung erneut angestoßen werden. Das ursprünglich gespendete Geld wurde nicht eingesammelt.

Das zweite Chameleon-Projekt sollte eigentlich Anfang der Woche starten, ging dann aber erst gestern online. Teknision hat die Mindestspendensumme von 50.000 US-Dollar auf 30.000 US-Dollar reduziert, weil das Unternehmen fürchtete, die bisherige Summe kein zweites Mal zusammenzubekommen. Die Mindestspendensumme ist erforderlich, um das Projekt zu verwirklichen. Chameleon ist ein spezieller Startbildschirm für Android-Tablets und befindet sich im Prototypstadium.

Ab 5 US-Dollar erhalten Spender die fertige Version von Chameleon

Bei der neuen Geldsammelaktion erhalten alle Spender fünf kostenlose Hintergrundmotive für Chameleon, wenn sie mindestens 5 US-Dollar spenden. Außerdem gibt es dann ohne Aufpreis die fertige Software, bevor sie in Googles Play Store erscheinen wird. Für 10 US-Dollar und mehr verteilt Teknision zusätzlich zehn weitere Hintergrundmotive für Chameleon. Für das Geldsammeln via Kickstarter sind Spenden ab 1 US-Dollar möglich.

Wer mindestens 25 US-Dollar gespendet hat, wird zusätzlich dazu als Unterstützer namentlich im Programm erwähnt. Wer mehr 50 US-Dollar gespendet hat, erhält ergänzend dazu ein T-Shirt. Die meisten Unterstützer haben sich für eine Spendensumme von 5 US-Dollar und 10 US-Dollar entschieden.

Chameleon soll die Tabletnutzung komfortabler machen

Chameleon erlaubt es, verschiedene Startbildschirme mit den relevanten Informationen zu füllen. Die einzelnen Startbildschirme sollen sich wahlweise abhängig von Tageszeit oder Aufenthaltsort aktivieren. So kann etwa morgens ein Startbildschirm mit den aktuellen Schlagzeilen und Tweets erscheinen, der über das aktuelle Tagesgeschehen informiert. Im Büro könnten dann die für die Arbeit relevanten Daten und Anwendungen erscheinen, um diese bequem im Zugriff zu haben. Wenn der Tabletnutzer abends zu Hause ist, könnten zur Zerstreuung passende Videostreaming-Plattformen oder Spiele auf dem Startbildschirm zu sehen sein.

Chameleon soll auf allen Tablets funktionieren, auf denen mindestens Android 3.2 läuft. Außerdem wird ein Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und einer Displaydiagonalen von 10,1 Zoll vorausgesetzt. Kleinere Displays, eine geringere Auflösung oder ältere Android-Versionen werden derzeit nicht unterstützt. Später könnte es Chameleon auch für kleinere Displays mit einer geringeren Auflösung geben.

Zunächst wird Chameleon ausschließlich mit einer englischsprachigen Oberfläche veröffentlicht. Erst später soll dann auch eine deutsche Version erscheinen. Auch eine Mehrbenutzerverwaltung ist erst für die Zukunft geplant, so dass Chameleon zunächst nicht ohne weiteres von unterschiedlichen Personen sinnvoll genutzt werden kann. Die fertige Version von Chameleon wird im September 2012 erwartet.

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Neutrino 18. Jun 2012

Keine feuchten Träume. Dann bist du einfach zu günstig. Bei uns programmiert ein .Net...


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