Abo
  • Services:

Android-Startbildschirm: Betaversion von Chameleon ist fertig

Das kanadische Unternehmen Teknision hat eine erste Betaversion des alternativen Android-Startbildschirms namens Chameleon veröffentlicht. Die Betaversion gibt es für alle, die mehr als 5 US-Dollar über Kickstarter für das Projekt gespendet haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Chameleon für Android-Tablets
Chameleon für Android-Tablets (Bild: Teknision)

In Googles Play Store ist die erste Betaversion von Chameleon des kanadischen Unternehmens Teknision verfügbar. Zunächst hat der Hersteller nur ein paar Unterstützern die nötige Autorisierung gewährt. In der kommenden Woche sollen weitere dazukommen. Prinzipiell erhalten alle Zugang zur Chameleon-Beta, die mindestens 5 US-Dollar über Kickstarter für das Projekt gespendet haben. Nach Teknision-Angaben sind das dann insgesamt über 7.000 Anwender.

Stellenmarkt
  1. Allplan Development Germany GmbH, München
  2. EWE Aktiengesellschaft, Bremen

Teknision hat die Betaversion zunächst nur für wenige Nutzer aktiviert, um die Autorisierungsserver zu testen, mit denen geprüft wird, ob der betreffende Nutzer die Betaversion ausprobieren darf. Die Betaversion trägt die Versionsnummer 0.7.3 und läuft derzeit auf allen Tablets, die mindestens mit Android 3.2 alias Honeycomb und einem 10-Zoll-Touchscreen ausgestattet sind.

Chameleon bietet mehrere Startbildschirme, die abhängig von Tageszeit oder Aufenthaltsort andere Inhalte zeigen. So kann etwa morgens ein Startbildschirm mit Schlagzeilen und Tweets erscheinen, der über das aktuelle Tagesgeschehen informiert. Im Büro könnten dann die für die Arbeit relevanten Daten und Anwendungen erscheinen, damit der Anwender sie bequem im Zugriff hat. Wenn der Tabletnutzer abends zu Hause ist, könnten zur Zerstreuung passende Videostreamingplattformen oder Spiele auf dem Startbildschirm zu sehen sein.

Zunächst hatte Teknision Chameleon immer nur für Tablets angekündigt, will aber auch eine Smartphone-Ausführung des alternativen Startbildschirms auf den Markt bringen. Zunächst sollen aber erst die Arbeiten an der Tabletausführung abgeschlossen werden, danach startet die Anpassung an Smartphones. Die fertige Version von Chameleon für Tablets soll im September 2012 erscheinen.

Teknision hat über Kickstarter 66.805 US-Dollar in einer zweiten Spendensammelaktion eingesammelt. Diese wurde erforderlich, weil die erste Sammelaktion eingestellt werden musste. Grund war, dass das Projekt einem Amazon-Payment-Konto zugewiesen gewesen ist, das einem früheren Teknision-Mitarbeiter gehört. Weil eine Umbuchung der Spendensumme nicht möglich war, musste die Geldsammlung erneut angestoßen werden.

  • Chameleon für Android-Smartphones
  • Chameleon für Android-Smartphones
  • Chameleon für Android-Tablets
  • Chameleon zu Hause
  • Chameleon am Morgen
  • Chameleon auf Arbeit
Chameleon für Android-Tablets

Die ursprünglich gespendete Summe von mehr als 50.000 US-Dollar wurde allerdings nicht gesammelt. Teknision hatte die Mindestspendensumme für die zweite Aktion von 50.000 US-Dollar auf 30.000 US-Dollar reduziert, weil das Unternehmen fürchtete, die erste Summe kein zweites Mal zusammenzubekommen. Wie die Spendensumme von 66.805 US-Dollar zeigt, waren diese Sorgen unbegründet. Die Mindestspendensumme ist erforderlich, um das Projekt zu verwirklichen.

Zunächst wird es Chameleon ausschließlich mit einer englischsprachigen Oberfläche geben. Erst später soll dann auch eine deutsche Version erscheinen. Eine Mehrbenutzerverwaltung ist für die Zukunft geplant, so dass Chameleon zunächst nicht ohne weiteres von unterschiedlichen Personen sinnvoll genutzt werden kann.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

linuxuser1 06. Aug 2012

Warum sollte die mit Metro zusammenarbeiten müssen? Die kann Metro auch einfach ganz...

samy 05. Aug 2012

Ich sag ja nicht dass dieser Launcher nicht was ganz neues bietet. Es ist von mir aus ein...

chrulri 03. Aug 2012

Sie haben noch nicht alle eingetragen, steht doch im Artikel.

Lapje 03. Aug 2012

Ist halt Deine Meinung. Ich finde das Konzept sehr interessant - zumindest wenn man es...


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /