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Android: Sony will AOSP-Programm weiter ausbauen

Sony will auch in Zukunft die Ressourcen seiner mobilen Geräte wie Smartphones, Tablets und Wearables für interessierte Entwickler öffnen. Golem.de konnte auf der XDA Devcon mit dem bei Sony für Smartphones verantwortlichen Entwickler Alin Jerpelea über das Programm sprechen.

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Golem.de konnte mit Alin Jerpelea sprechen, der bei Sony für die AOSP-Entwicklung zuständig ist.
Golem.de konnte mit Alin Jerpelea sprechen, der bei Sony für die AOSP-Entwicklung zuständig ist. (Bild: Sony)

Sony zählt dank eines eigenen Developer-Programms zu den Herstellern, die mit am offensten mit Entwicklern zusammenarbeiten. Dies betrifft zu einem großen Teil mit dem AOSP-Programm die Xperia-Smartphones. Sony bietet aber auch Hilfe zur Entwicklung für andere Produkte wie Wearables an.

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Dabei gibt es neben den AOSP-Downloads für zahlreiche Smartphones auch Tutorials, Hilfs- und Testprogramme und als Download weitere Open-Source-Quellen. Interessierte Entwickler finden auf der Internetseite des Entwicklerprogramms bereits jetzt zahlreiche Anlaufstellen, um sich mit nötigen Informationen zu versorgen.

Alin Jerpelea verantwortlich für Xperia-Entwicklung

Im Juni 2014 wurde mit Alin Jerpelea zudem ein mit der AOSP-Entwicklung für Xperia-Smartphones erfahrener Programmierer eingestellt. Jerpelea hat seit 2010 mit seinem Free-Xperia-Projekt die alternative Android-Distribution Cyanogenmod (CM) auf Sonys Xperia-Smartphones gebracht - fungierte also als Device Maintainer für eine komplette Modellreihe.

Jerpelea soll bei Sony als Schnittstelle zwischen dem Konzern und der Entwicklergemeinschaft agieren. Dabei ist er nicht nur für die Entwicklung und Koordinierung neuer AOSP-ROMs für Xperia-Smartphones zuständig, sondern auch für das Verfassen von Tutorials und Tipp-Sammlungen.

In seiner Funktion als Verbindungsglied ist Jerpelea auch auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz von XDA Developers, der XDA Devcon. Hier erklärt er engagiert, dass Sony in Zukunft das Entwicklerprogramm für Xperia-Smartphones vertiefen werde und für weitere Geräte, insbesondere die Topgeräte, AOSP-ROMs anbieten wolle. Deren Quellcodes seien weitestgehend offen, bis auf wenige, einige Zulieferer betreffende Ausnahmen.

Offene ROMs für Jerpelea die Zukunft

Ein weitgehend offenes ROM ist für Jerpelea der einzig richtige Schritt, wie Smartphone-Hersteller handeln sollten, verrät er Golem.de in einem Gespräch am Rande der XDA Devcon. Wer eine Idee oder einen Vorschlag habe, könne sich jederzeit an ihn wenden - er habe noch keine gute Idee abgewiesen. Alternativ könnten sich Entwickler auch einfach den Quelltext herunterladen und selber experimentieren.

Jerpelea arbeitet bei der Erstellung von neuen ROMs für Xperia-Geräte weitgehend alleine. Jedes neue AOSP-ROM werde von ihm selbst getestet, erklärt er in unserem Gespräch. Mit der Compatibility Test Suite (CTS) habe Google seiner Meinung nach ein gutes Mittel zur Sicherstellung der Qualität von ROMs zur Verfügung gestellt.

Alleine, aber mit Sony im Rücken

Jerpelea betont, dass er allerdings bei bestimmten Fragen oder Problemen stets auf das spezifische Wissen eines mit der Hardware-Komponente betrauten Sony-Mitarbeiters zurückgreifen könne. In diesem Sinne sei er zwar alleine, habe aber den gesamten Sony-Konzern im Rücken.

Die Implementierung von Open-Source-Software soll in Zukunft noch weitergehen. Jerpelea wünscht sich beispielsweise für Sony ein auf AOSP basierendes Hardware Abstraction Layer (HAL), das mit einem Open-Device-Kernel arbeitet. Aktuell wird ein Sony-Kernel mit Sony-HAL verwendet. Ein HAL ist die Schnittstelle zwischen der Hardware und der Software sowie dem Kernel.

Jerpelea betont in unserem Gespräch zudem, dass sich die Offenheit nicht nur auf Smartphones beschränke. So hat Sony gerade erst das SDK zu seiner neuen Datenbrille Smart Eyeglass vorgestellt.

AOSP aktuell für fünf Geräte

AOSP-ROMs von Sony sind aktuell für das Xperia L, Z, ZL, S und das Tablet Z verfügbar. Zu jedem Projekt ist der Quellcode auf Github verfügbar, hier können sich auch interessierte Programmierer beteiligen. Alternativ kann Alin Jerpelea auch direkt kontaktiert werden - beispielsweise über Google+. Allerdings bittet er inständig darum, nicht gefragt zu werden, wann Android L für eines der Xperia-Modelle erscheine - mit diesem Wissen könne er nicht dienen.

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ploedman 29. Sep 2014

http://www.xperiablog.net/2014/09/28/xperia-z3-and-z3-compact-get-root-and-clockworkmod...

ploedman 29. Sep 2014

oder das Z1 Compact

elgooG 28. Sep 2014

Nein das ist nicht bei jedem Hersteller so. Viele Hersteller sägen auch Spitzenmodelle...


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