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Android-Smartphones: Huaweis Google-Problem verschärft sich

Die Ausnahmegenehmigung für US-Unternehmen, mit Huawei Geschäfte machen zu dürfen, ist ausgelaufen. Das dürfte Folgen für Nutzer von Huawei-Smartphones haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Betroffen könnte unter anderem das P20 Pro sein.
Betroffen könnte unter anderem das P20 Pro sein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die US-Regierung hat die temporäre Lizenz für US-amerikanische Unternehmen auslaufen lassen, die es erlaubte, mit Huawei Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Wie die Washington Post berichtet, wurde die Ausnahmegenehmigung nach dem 13. August 2020 nicht verlängert.

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Für Huawei dürfte diese Entscheidung große Konsequenzen sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich haben. Besonders kleine, im ländlichen Bereich der USA operierende Netzanbieter haben Netzwerkausstattung von Huawei verwendet, da diese preisgünstiger war. Nach dem Auslaufen der Sondergenehmigung dürfen diese Unternehmen keine neue Hardware von Huawei mehr kaufen.

Auf Nutzer von älteren Huawei-Smartphones dürfte sich die Entscheidung ebenfalls stark auswirken: Nutzer von Geräten, die vor Mai 2019 auf den Markt gekommen sind, konnten bislang die Google-Dienste verwenden und bekamen relativ schnell Updates für ihr Android-System.

Updates müssen den Umweg über AOSP nehmen

Die Update-Geschwindigkeit dürfte sich in Zukunft eher verringern, da Huawei nun darauf warten muss, bis ein Patch für AOSP veröffentlicht wird - also der Google-freien, offenen Version von Android. Auf seinen nach Mai 2019 veröffentlichten neuen Geräten verwendet Huawei bereits AOSP mit einem eigenen App-Store und ohne die Google-Dienste, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Huawei-Smartphones außerhalb Chinas führte.

Auch Android 11 dürften Nutzer älterer Huawei-Smartphones und -Tablets nicht wie erhofft erhalten. Da Google keine Geschäfte mehr mit Huawei machen darf, dürfte das nächste Versionsupdate ohne den Play Store und die Google-Apps erscheinen. Wer aktuell ein Huawei-Smartphone mit Android 10 und den Google-Apps verwendet, sollte sich also überlegen, ob er diese eventuell bei einem Upgrade auf Android 11 verlieren möchte.

Der Washington Post wollten weder Google noch Huawei Details zu den Auswirkungen der Entscheidung der US-Regierung mitteilen.

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Flexor 18. Aug 2020 / Themenstart

Ich hab das P40 Pro und bekomme immer noch recht gut Updates. Davon mal ab, kann ich...

sphere 17. Aug 2020 / Themenstart

Es ist naiv zu glauben, die USA würden unter einem demokratischen Präsidenten ein 180...

Inori-Senpai 17. Aug 2020 / Themenstart

Das sind eher Peanuts. Aber man würde das Vertrauen der KP verlieren und dann kann es...

ChMu 17. Aug 2020 / Themenstart

Wozu der Aufwand? Huawei verkauft mehr als je zu vor, inzwischen mehr als Samsung! In...

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