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Android-Smartphone von Apple: Steve Wozniak fühlt sich falsch zitiert

Apple-Gründer Steve Wozniak hat nach eigenen Angaben Apple nicht aufgefordert, ein Android-Smartphone zu machen. Er wirft The Wired vor, ihm die Worte in den Mund gelegt zu haben. Aus "könnte" habe das Magazin "sollte" gemacht.
/ Ingo Pakalski
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Steve Wozniak im Februar 2014 (Bild: Robert Galbraith/Reuters)
Steve Wozniak im Februar 2014 Bild: Robert Galbraith/Reuters

Steve Wozniak sei der Ansicht, dass Apple ein Android-Smartphone herausbringen sollte, berichtete The Wired(öffnet im neuen Fenster) in der vergangenen Woche – doch Wozniak will das so nicht gesagt haben. Er habe nicht gefordert, dass Apple ein Android-Smartphone machen "sollte" , sagte Wozniak Gina Smith von A New Domain(öffnet im neuen Fenster) , die vor einiger Zeit ein Interviewbuch mit Wozniak veröffentlicht hat, auf Anfrage.

Er habe vielmehr gesagt, dass Apple durchaus ein Android-Smartphone machen "könnte" . Aus einer vagen Möglichkeit habe Wired eine Forderung gemacht. Wired hatte getitelt: "Steve Wozniak: Apple Should Make an Android Phone" , ihn im Text aber wie folgt zitiert: "There's nothing that would keep Apple out of the Android market as a secondary phone market" . Weiter sagte Wozniak laut Wired: "Wir könnten sehr gut konkurrieren."

Wozniak gründete Apple 1976 zusammen mit Steve Jobs und Ronald Wayne. Er ist schon lange nicht mehr in das Apple-Tagesgeschäft eingebunden, ist aber weiterhin fester Mitarbeiter von Apple. Er habe in dem Interview auch betont, dass er keinen Einfluss auf solche Entscheidungen habe.

Wozniak: Blackberry hätte auf Android setzen sollen

Im Gespräch mit The Wired ging es laut Wozniak auch um Blackberry, allerdings findet sich davon keine Passage im veröffentlichten Artikel. Auf generelle Fragen zu Blackberry antwortete er, dass es nach seinem Gefühl das Beste für Blackberry gewesen wäre, wenn es vor zwei Jahren ein Android-Smartphone auf den Markt gebracht hätte.

Blackberry setzt weiterhin auf sein eigenes Betriebssystem, aber besonders mit der neuen Betriebssystemversion Blackberry 10 wurden zuletzt nur wenige Kunden gewonnen . Während im zurückliegenden vierten Quartal 2013 noch 3,2 Millionen Smartphones mit dem alten Blackberry-Betriebssystem verkauft wurden, interessierten sich 1,1 Millionen Kunden für Geräte mit Blackberrry 10.


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