• IT-Karriere:
  • Services:

Android-Smartphone: Lenovos neues Moto G gibt es gleich zweimal

Lenovo hat das Moto G neu aufgelegt - in zwei Ausführungen. Die vierte Generation des Smartphones hat ein deutlich schärferes Display und in der Plus-Ausführung eine verbesserte Kamera. Doch das treibt den Preis nach oben.

Artikel veröffentlicht am ,
Moto G4 jetzt in zwei Ausführungen
Moto G4 jetzt in zwei Ausführungen (Bild: Lenovo)

Das neue Moto G gibt es gleich doppelt: Außer in der Basisausführung ist Lenovos neues Mittelklasse-Smartphone auch in einer Plus-Variante erhältlich. Lenovo führt mit den Neuvorstellungen veränderte Bezeichnungen ein: Die Smartphones heißen Moto G4 und Moto G4 Plus. Die Plus-Variante hat eine Kamera mit einer höheren Auflösung und zusätzlich einen Fingerabdrucksensor. Beide Moto-G4-Modelle bieten ein Display mit einer deutlich aufgestockten Auflösung.

  • Moto G Plus (Bild: Lenovo)
  • Moto G (Bild: Lenovo)
  • Moto G Plus (Bild: Lenovo)
  • Moto G (Bild: Lenovo)
Moto G (Bild: Lenovo)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Magdeburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg, Berlin, Frankfurt am Main

Das Moto G4 ist durch das Display spürbar größer als das Vorgängermodell. Denn statt 5 Zoll gibt es diesmal eine Displaydiagonale von 5,5 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixeln, so dass Inhalte klar und deutlich zu erkennen sein sollten. Käufer des alten Modells müssen sich mit 720p begnügen. Das Display ist mittels Cornings Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt.

Plus-Modell mit besserer Kamera und Fingerabdrucksensor

Das Basismodell hat wie das Vorgängermodell eine 13-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblende von f/2.0 sowie einem Doppel-LED-Blitz. Laut Lenovo hat das neue Modell die gleiche Kamera. Die Kamera-App wurde aber verbessert und bietet nun manuelle Einstelloptionen. Ob die neue Kamera-App auch für das alte Moto G erscheinen wird, ist noch nicht entschieden. Auf der Displayseite befindet sich wieder eine 5-Megapixel-Kamera, die einen größeren Weitwinkelbereich haben soll.

Bessere Foto- und Videoaufnahmen verspricht die 16-Megapixel-Kamera im Moto G4 Plus, die ebenfalls eine Anfangsblende von f/2.0 und einen Doppel-LED-Blitz bietet. Die Kamera soll Objekte mit einem Laser-Autofokus besonders schnell scharfstellen. Als weitere Besonderheit hat das Plus-Modell einen Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite des Smartphones.

Die übrige technische Ausstattung ist bei beiden Modellen identisch. In den Smartphones steckt Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 617, dessen Einheiten mit bis zu 1,5 GHz rechnen. Standardmäßig gibt es 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher. Beide Modelle haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 128 GByte.

Kein wasserdichtes Gehäuse mehr

Die beiden Smartphones unterstützen LTE (Cat 4), Dual-Band-WLAN einschließlich WLAN-n, Bluetooth 4.1 LE, haben einen GPS-Empfänger, aber keinen NFC-Chip. Zudem bietet das Moto G4 Dual-SIM-Technik, so dass sich parallel zwei SIM-Karten nutzen lassen. Auf beiden Smartphones läuft das aktuelle Android 6.0 alias Marshmallow.

Anders als das Moto G (2015) hat das neue Modell kein IPX7-zertifiertes Gehäuse mehr. Beide Smartphones haben lediglich eine wasserabweisende Beschichtung, die aber nur Schutz vor Spritzwasser liefern wird. Das Gehäuse beider Modelle soll 153 x 76,6 x 9,8 mm groß sein, und das Gewicht wird für beide mit 155 Gramm angegeben.

Lenovo entschied sich bei den neuen Modellen für einen nicht auswechselbaren 3.000-mAh-Akku, der bei durchschnittlicher Nutzung einen Tag durchhalten soll. Mit Hilfe einer Schnellladetechnik soll das Smartphone bei Bedarf zügig wieder einsetzbar sein. Das passende Ladegerät liegt aber nur dem Plus-Modell bei. Käufer des normalen Moto G4 müssen es dazukaufen, wenn sie die Schnelllademöglichkeit nutzen wollen. Bei ihnen liegt nur ein normales Ladegerät bei.

Altes Moto G wird weiter angeboten

Lenovo will beide Varianten des Moto G4 Mitte Juni 2016 auf den Markt bringen, sie werden dann aber wohl nicht bei den Mobilfunknetzbetreibern zu haben sein. Die Smartphones werden ab dem 24. Mai 2016 auch über Moto Maker verfügbar sein, wo sich das Aussehen anpassen lässt. Eine Aufstockung des Speichers wird aller Voraussicht nach nicht möglich sein.

Das Basismodell des Moto G4 soll 250 Euro kosten. Das Vorgängermodell erschien im Juli 2015 für 230 Euro. Das Moto G4 Plus wird für 300 Euro zu kaufen sein. Das alte Moto G (2015) will Lenovo weiterhin anbieten und den Listenpreis für die 16-GByte-Ausführung auf 200 Euro senken. Das Modell mit nur 8 GByte Flash-Speicher soll es künftig für 160 Euro geben.

Nachtrag vom 18. Mai 2016

Lenovo hat weitere Details zu den Neuvorstellungen bekanntgegeben. Der Meldungstext wurde an den entsprechenden Stellen aktualisiert. Die neuen Modelle werden als Moto G4 bezeichnet, haben einen nicht wechselbaren Akku, zwei SIM-Karten-Steckplätze und eine im Unterschied zum Vorgängermodell leicht verbesserte 5-Megapixel-Kamera. Die 13-Megapixel-Kamera im Basismodell ist identisch zu der im Vorgängergerät. Der Verkauf startet Mitte Juni 2016, und zumindest das Aussehen des Geräts kann wieder über Moto Maker angepasst werden. Dem normalen Moto G4 liegt kein Schnellladenetzteil bei, das gibt es nur für Käufer des Plus-Modells.

Nachtrag vom 25. Mai 2016

Entgegen dem urspünglichen Plan erlaubt Lenovo eine Aufstockung des Speichers, wenn das Moto G4 oder das Moto G4 Plus über Moto Maker bestellt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,29€
  2. 11,99€

Phreeze 19. Mai 2016

Uh,ein Wirtschaftsexperte und Banker. Not. Kommentiere bitte Sachen bei denen du Ahnung...

MaGru 19. Mai 2016

Also mein Akku ist alles andere als schwach...

berritorre 19. Mai 2016

Hier hat man das im Shopping Center schon an einem Motorola-Stand angeboten, wenn ich das...

berritorre 19. Mai 2016

Du hast schon bemerkt, dass Motorola seit geraumer Zeit zu Lenovo gehört, oder wo hast du...

Pjörn 18. Mai 2016

Ich kann dir wohl sagen das der Blitz bei HDR Aufnahmen grundsätzlich nicht aktiviert...


Folgen Sie uns
       


Viewsonic M2 - Test

Der kleine LED-Projektor eignet sich für Präsentationen und als flexibles Kino für unterwegs.

Viewsonic M2 - Test Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


      •  /