Android-Smartphone: Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

Huawei beginnt mit dem Verkauf des Ascend Mate 7. Das Top-Smartphone hat ein großes Full-HD-Display, einen schnellen Octa-Core-Prozessor, einen vielseitigen Fingerabdrucksensor und eine lange Akkulaufzeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Ascend Mate 7 von Huawei
Das neue Ascend Mate 7 von Huawei (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Bei ersten Händlern kann Huaweis Ascend Mate 7 mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher bereits gekauft werden. In den kommenden Wochen sollte es aber auch bei weiteren Händlern zu bekommen sein, Huawei hat die allgemeine Verfügbarkeit bereits offiziell angekündigt. Damit wird der versprochene Verkaufsstart Ende Oktober 2014 knapp eingehalten. Derzeit unterbietet keiner der großen deutschen Onlinehändler den Listenpreis von 500 Euro. Dafür bekommt der Käufer ein sehr gut ausgestattetes Smartphone, das es von den Leistungsdaten her mit der Konkurrenz aufnehmen kann.

Stellenmarkt
  1. Application Integration (iPaaS) Engineer (m/f/d)
    Körber IT Solutions GmbH, Hamburg
  2. Projektmanager (m/w/d) für die Gruppe Digitale Transformation
    üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Hannover
Detailsuche

Das Ascend Mate 7 hat ein 6 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, die Pixeldichte liegt damit bei 367 ppi. Der Abstand zwischen Display und Gehäuserand links und rechts ist ist mit 2,8 mm sehr gering, so dass das Smartphone trotz des großen Displays mit Maßen von 157 x 81 mm noch vergleichsweise kompakt ist und einigermaßen gut in der Hand liegt.

  • Das neue Ascend Mate 7 von Huawei (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind eine 13-Megapixel-Kamera und ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall, der obere und untere Rand wegen der Antenne aus Kunststoff. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Mit dem Fingerabdrucksensor lässt sich das Ascend Mate 7 nicht nur entsperren, sondern auch Apps und Dateien vor unbefugtem Zugriff sichern. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Ascend Mate 7 wird mit Android 4.4.2 und der Benutzeroberfläche Emotion UI 3.0 ausgeliefert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick hat das Smartphone Ähnlichkeiten mit dem ersten Galaxy Note von Samsung. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Ascend Mate 7 soll ab Ende Oktober 2014 für 500 Euro in Deutschland erhältlich sein. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Ascend Mate 7 ist 8,5 mm dünn. (Foto: Derya Kilinc/Golem.de)
  • Bei den Beispielfotos fällt uns eine Unschärfe und Verzerrung auf, insbesondere am rechten Bildrand. Ansonsten gefallen uns die Fotos gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Auf den ersten Blick hat das Smartphone Ähnlichkeiten mit dem ersten Galaxy Note von Samsung. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Im Test von Golem.de zeigte sich, dass Inhalte scharf dargestellt werden, auch für kleine Details reicht die Pixeldichte aus. An die Feinheit eines LG G3 mit seinem 1.440p-Display kommt das Mate 7 allerdings nicht heran. Es ist hell genug und auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar.

Alugehäuse mit Fingerabdrucksensor

Das Gehäuse des Ascend Mate 7 ist aus Metall und Kunststoff gefertigt. Der Kunststoffbereich beschränkt sich auf die Bereiche der beiden Antennen am oberen und unteren Rand der Rückseite, der Rest ist aus Metall. Das Smartphone hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die maximal 64 GByte groß sein dürfen.

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auf der Rückseite des Ascend Mate 7 ist unterhalb der Kamera ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Ganz so zuverlässig wie der Fingerabdrucksensor des iPhone 5S arbeitet der des Ascend Mate 7 allerdings nicht. Hin und wieder verweigert er die Erkennung des Fingers, beim zweiten Auflegen klappt die Erkennung dann aber meistens.

Der Nutzer kann maximal fünf Fingerabdrücke speichern. Diese dienen zum einen dazu, das Ascend Mate 7 einfach zu entsperren, ohne den Weg über den Sperrbildschirm gehen zu müssen. Zum anderen können Dateien wie Bilder oder Textdokumente in einen mit einem Fingerabdruck gesicherten virtuellen Container verschoben werden. Sie tauchen dann nicht mehr in der normalen Dateistruktur auf. Gespeichert werden die Informationen laut Huawei auf einem separaten Chip.

Zudem können beliebige Apps mit einem Fingerabdruck gesichert werden. Das ist besonders praktisch bei Anwendungen, die sicherheitsrelevante oder persönliche Daten enthalten. So können Unbefugte nicht ohne weiteres an persönliche Daten gelangen, wenn sie das entsperrte Smartphone in die Hände bekommen.

Leistungsfähiger Octa-Core-Prozessor

Im Huawei-Smartphone steckt mit Kirin 925 ein moderner und konkurrenzfähiger Octa-Core-Prozessor in Big-Little-Architektur. Das SoC besteht aus vier A15-Kernen mit einer Taktrate von 1,8 GHz und vier A7-Kernen mit 1,3 GHz. Diese Aufteilung ermöglicht auch beim Ascend Mate 7 einen akkuschonenderen Betrieb: Bei leichten Tätigkeiten wie alltäglichen Anwendungen werden die stromsparenden A7-Kerne verwendet, bei leistungshungrigen Apps kommen die stärkeren A15-Kerne zum Einsatz.

Zusammen mit 2 GByte Arbeitsspeicher sorgt der Kirin 925 für eine flüssige Bedienung des Smartphones. Lediglich im Stromsparmodus kommt es selten zu einigen Haklern auf der Benutzeroberfläche. Hier wird die CPU-Leistung aber auch angepasst, sprich: verringert.

Gute 13-Megapixel-Kamera mit leichter Schwäche

Auf der Rückseite hat Huawei eine Kamera mit 13 Megapixeln und LED-Fotolicht eingebaut. Tageslichtaufnahmen sind scharf, gut belichtet und haben einen guten automatischen Weißabgleich. Störend empfinden wir den Qualitätsverlust an den Rändern der Fotos: Bei unserem Testgerät fällt uns besonders am rechten Rand in der Mitte eine sichtbare Unschärfe auf. Diese ist in sämtlichen von uns gewählten Belichtungssituationen erkennbar.

Aufnahmen in Situationen mit wenig Licht gelingen uns mit dem Ascend Mate 7 ebenfalls recht gut. Teilweise werden die Bilder automatisch nachgeschärft, dann sollte der Nutzer das Smartphone ruhig halten - einen entsprechenden Hinweis gibt es. Die dabei entstehenden Aufnahmen sind erstaunlich rauscharm.

Ausgeliefert wird das Ascend Mate 7 mit Android in der Version 4.4.2 alias Kitkat, worauf Huawei seine eigene Benutzeroberfläche Emotion UI in der neuen Version 3.0 installiert. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku des Ascend Mate 7 hat eine Nennladung von 4.100 mAh. Im intelligenten Akkumodus, der die Taktzahl der CPU automatisch anpasst, kommen wir mit dem Smartphone bequem über einen Tag und haben spätabends noch über 30 Prozent Akkustand.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open Source
"Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
Artikel
  1. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

  2. Onlinekurse zu 3D-Visualisierung und Spieleprogrammierung
     
    Onlinekurse zu 3D-Visualisierung und Spieleprogrammierung

    3D-Visualiserung hat den Bereich des Game Developments längst hinter sich gelassen. Die Golem Akademie bietet sechs virtuelle Workshops zum Themenfeld.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
    Bundesservice Telekommunikation
    Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

    Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.
    Von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Palit RTX 3080 12GB 1.548,96€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • MindStar (u.a. 8GB DDR5-4800 89€) • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • 4 Blu-rays für 22€ [Werbung]
    •  /