Abo
  • Services:

Android-Smartphone: Honor 10 mit KI-Kamerafunktionen kostet 400 Euro

Die Huawei-Tochter Honor bringt das Android-Smartphone Honor 10 auf den deutschen Markt. Technisch übernimmt es viel von Huaweis P20, kostet aber deutlich weniger. Zudem beherrscht das Honor-Smartphone die KI-Kamerafunktionen, die sonst dem Pro-Modell vorbehalten sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Honor 10 nutzt viel P20-Technik.
Das Honor 10 nutzt viel P20-Technik. (Bild: Honor)

Der Verkauf hat bereits über Honors Onlineshop begonnen: Das Honor 10 gibt es mit 4 GByte Arbeitsspeicher sowie 64 GByte Flash-Speicher zum Preis von 400 Euro. Die für China vorgestellte 6-GByte-Variante wird demnach in Deutschland nicht angeboten. In den kommenden Tagen und Wochen soll das Smartphone auch bei anderen Händlern erhältlich sein. Bislang ist es aber noch nicht bei den großen Onlineshops gelistet. Nur in Honors Onlineshop gibt es das Honor 10 auch mit 4 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher für 450 Euro.

Stellenmarkt
  1. Bock 1 GmbH & Co. KG, Postbauer-Heng
  2. Hays AG, Frankfurt

Das Honor 10 orientiert sich beim Display, dem Prozessor und der Kameraausstattung an Huaweis P20. Eine Dreifachkamera wie das P20 Pro von Huawei hat das neue Smartphone hingegen nicht, dafür allerdings die KI-Kamerafunktionen des Topmodells.

Auf der Rückseite befindet sich eine Dual-Kamera. Diese hat einen Farbsensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einen unterstützenden Schwarz-Weiß-Sensor mit einer Auflösung von 24 Megapixeln. Ein drittes Objektiv wie beim P20 Pro hat das Honor 10 nicht, entsprechend gibt es auch keine verbesserten Zoomstufen. Das normale P20 hat zwei von Leica gebaute Sensoren mit einer Auflösung von 12- und 20-Megapixeln.

Allerdings bietet das Honor 10 eine durch KI-Funktionen unterstützte Kamera. So werden Videos mit Hilfe eines KI-Software-Algorithmus stabilisiert, zudem verfügt die Kamera über eine Szenenerkennung. Je nachdem, was die Kamera erkennt, nimmt die Kamera-App verschiedene Anpassungen vor. Dieses Konzept nutzt Huawei auch beim P20 Pro, bei dem die Erkennung und Anpassung gut funktioniert. Beim Honor 10 sollen zudem einzelne Bildteile separat optimiert werden können. Die KI kennzeichnet auch automatisch Fotos in der Galerie. Zudem sind beim Honor 10 wie beim P20 Pro verschiedene Beleuchtungseffekte im Porträtmodus möglich, die sich Huawei beim iPhone abgeschaut hat.

Das IPS-Display des Honor 10 ist 5,84 Zoll groß, hat ein Format von 18,7:9 und liefert eine Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixeln. Am oberen Rand befindet sich eine Ausbuchtung, in der die 24-Megapixel-Frontkamera sowie Sensoren verbaut sind. Dieses Konzept verwendet Huawei auch bei seinen neuen Geräten der P20-Serie. Das Honor 10 hat unterhalb des Displays einen Fingerabdrucksensor, der unter dem Deckglas eingebaut ist. Das Gehäuse ist ebenfalls aus Glas.

  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
  • Honor 10 (Bild: Honor)
Honor 10 (Bild: Honor)

Das Honor 10 setzt wie die P20-Smartphones auf Kirin-970-SoC. Der Octa-Core-Prozessor läuft mit bis zu 2,36 GHz. Darüber werden die KI-Funktionen gesteuert. Zudem bietet das LTE-Smartphone Dual-Band-WLAN samt ac-Standard, Bluetooth 4.2 LE sowie einen GPS-Empfänger. Das Gerät hat anders als die P20-Modelle neben einem USB-Type-C-Anschluss auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss klassischer Kopfhörer.

Honor liefert das Smartphone mit dem aktuellen Android 8.1 alias Oreo aus. Darauf läuft Huaweis eigene Benutzeroberfläche Emotion UI 8.1. Der Akku hat eine Nennladung von 3.400 mAh und soll dank einer Schnellladefunktion innerhalb von 25 Minuten 50 Prozent Ladestand erreichen.

Nachtrag vom 17. Mai 2018, 7:12 Uhr

Mittlerweile ist die Honor-10-Variante mit 4 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher in Honors Onlineshop verfügbar. Die Textpassage im Artikel wurde entsprechend angepasst.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 116,75€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. und Vive Pro vorbestellbar

DooMRunneR 16. Mai 2018 / Themenstart

Für was braucht es eine KI bei Bildstabilisation? Wenns wackelt, muss man stabilisieren...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 (Hades Canyon) - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 (Hades Canyon) - Test Video aufrufen
Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
    Kailh KS-Switch im Test
    Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

    Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
    2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
    3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

    Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
    Google I/O 2018
    Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

    Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
    Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

    1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
    2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
    3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

      •  /