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Die Android-SDK läuft nativ mit x86-Systemen.
Die Android-SDK läuft nativ mit x86-Systemen. (Bild: Google)

Android-SDK: Emulator läuft nativ auf x86-Systemen

Die Android-SDK läuft nativ mit x86-Systemen.
Die Android-SDK läuft nativ mit x86-Systemen. (Bild: Google)

Mit der aktuellen Version des Emulators der Android-Entwicklungsumgebung können künftig auch ohne Virtualisierung Anwendungen für die x86-Plattform getestet werden. Multitouch-Eingaben lassen sich von einem angeschlossenen Smartphone in den Emulator übertragen.

Die aktuelle Revision 17 der Entwicklungsumgebung (SDK) für Android hat neben zahlreichen Bugfixes auch erstmals Treiber für den Emulator, mit denen Systemabbilder (Android Virtual Devices, AVD) für die x86-Plattform ohne virtuelle Zwischenschicht genutzt werden können. Die SDK stellt die entsprechenden AVDs bereit. Damit lassen sich x86-Anwendungen für Android im Emulator testen, der deutlich schneller läuft als zuvor.

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Die Treiber benötigen die Virtualisierungsoptionen VT von Intel, die es für Windows und Mac OS X gibt. Unter Linux muss der Emulator auf die virtuelle Maschine KVM zugreifen, funktioniert dort aber dann auch mit AMD-V.

Der Code für die Treiber IntelHAXM.exe und IntelHAXM.dmg, die beide nach einem Download unter Extras im Verzeichnis extras/intel/Hardware_Accelerated_Execution_Manager zu finden sind, steuerte Intel bei. Sie funktionieren unter Windows XP 32-Bit sowie Vista und 7 32- und 64-Bit. Mac OS X muss mindestens in Version 10.6.0 alias Snow Leopard vorliegen.

Grafikbeschleunigung und Multitouch-Tethering

Außerdem ist die Grafikbeschleunigung in Revision 17 der SDK als experimentell eingestuft. Sie lässt sich mit dem SDK-Plattform-API 15 Revision 3 oder höher und somit nur mit Android 4.0.3 nutzen.

Ebenfalls noch experimentell ist die Unterstützung für Multitouch-Eingaben über ein per Tethering angeschlossenes Smartphone. Dazu wird ein Systemimage mit mindestens Android 4.0 benötigt.

Mehr Lint-Regeln

Die Anzahl der Lint-Regeln wurde nahezu verdoppelt. Sie prüfen Code auf Leistungsoptimierungen und Fehler in XML- und Manifestdateien sowie beim Dateihandling. Alternativ können beim Entwickeln von Java-Code Lint-Warnmeldungen mit der Option @SupressLint unterdrückt werden. Auch in XML-Dateien können Lint-Hinweise ausgeschaltet werden.

Ferner wurde die Integration in der Entwicklungsumgebung Eclipse sowie HTML und XML-Berichte verbessert.

Alle Änderungen haben die Entwickler in einem Blog zusammengefasst. Die aktuelle Version der Android-SDK steht für Windows, Mac OS X und Linux unter developer.android.com zum Download bereit.


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Lyve 02. Apr 2012

Ja, auch NDK Code läuft, aber das will man nicht :)

Trottelvernichter 23. Mär 2012

Seit einiger Zeit beendet sich zumindest auf meinem 64Bit Linux der Android ARM Emulator...

ratti 23. Mär 2012

kvm macht Paravirtualisierung. Damit läuft der Code nativ, trotzdem braucht er ja eine...

Dragos 22. Mär 2012

Weil teile der Stromsparfunktionen eine neue CPU erfordern. und intel vt kann meine...

Xstream 22. Mär 2012

hoffe das funktioniert zuverlässig, zusammen mit den vm snapshots wird dadurch das testen...



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