Android: Samsung streicht das Recovery-Menü zusammen
Im Zuge des Februar-Updates für Samsungs Galaxy-Smartphones ist offenbar das Recovery-Menü stark beschnitten worden. Wie die niederländische Seite Galaxy Club(öffnet im neuen Fenster) berichtet, sind die wichtigsten Menüpunkte des Wiederherstellungsmenüs verschwunden.
Nach dem Update lassen sich über das Menü nur noch das System neu starten, ein Werks-Reset durchführen und das Smartphone ausschalten. Verschwunden sind die Möglichkeiten, ein Update über ADB oder eine SD-Karte einzuspielen, die Cache-Partition zu löschen, die Recovery-Logs einzusehen sowie verschiedene Tests durchzuführen.
Der Grund für die Streichungen ist unbekannt. Manche Nutzer löschten die Cache-Partition nach einem Update, falls das System langsam war oder der Akku sich schneller als zuvor entleerte. Die Möglichkeiten, über das Recovery-Menü ein Update aufzuspielen, verwenden Nutzer, um Aktualisierungen vor der drahtlosen Verteilung aufzuspielen.
Viele Nutzer dürften Recovery-Menü gar nicht kennen
Wie auch Galaxy Club schreibt, ist die Löschung des Caches in den letzten Jahren eigentlich nicht mehr notwendig. Android ist in der Regel sehr viel besser als früher darin, für ein flüssiges System zu sorgen.
Um neue Firmware auf ein Galaxy-Smartphone aufzuspielen, kann zudem Samsungs Programm Odin verwendet werden. Allerdings benötigen Nutzer mit ADB keine extra Software, um Aktualisierungen auf ihr Galaxy-Smartphone zu spielen.
In den Release Notes lieferte Samsung keine Erklärung, warum das Recovery-Menü zusammengestrichen wurde. Realistisch betrachtet dürfte die überwiegende Mehrheit der Samsung-Nutzer dies aber wohl gar nicht bemerkt haben. Galaxy Club hat das neue Menü bei einem Galaxy S25 und einem Galaxy Z Fold 7 gesehen. Auf dem neuen Galaxy S26 Ultra ist noch das alte Recovery-Menü zu sehen.
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